Nachdem im Hauptausschuss mit Tischlerarbeiten Innentüren und Bodenbelagsarbeiten für den Umbau und die Erweiterung des Katholischen Kindergartens St. Marien die beiden letzten Gewerke vergeben worden sind, traf man sich zu einem Termin auf der Baustelle. Neben Stadtbaumeister Detlef Mohr, Architekt Marcus Seifert und Geschäftsführerin des Kindergartens Kerstin Augsburg auch die ausführenden Firmen. Harald Fischlein (Holzwerkstatt Hammelburg) führt die Tischlerarbeiten und Innentüren und Jürgen Bergander, (Raumausstattung Hammelburg) die Bodenbelagsarbeiten durch. Aus anderen Gewerken wie Maler und Fliesenleger stünden natürlich noch Restarbeiten an, die seien aber alle bereits vergeben, so Architekt Seifert. "Danach geht es auch schon mit der Möblierung an", zeigte sich Seifert zuversichtlich, die Maßnahme im zeitlichen Rahmen bis September abzuschließen. Kritisch könne hier die Lieferung der Fliesen aus Italien werden. Auch die gemessene Restfeuchte im Estrich lasse das Einbringen der Bodenbeläge derzeit noch nicht zu.

"Spatenstich für die Gesamtmaßnahme war im Juni 2019 und die veranschlagte Summe lag bei 800 000 Euro", sagte Stadtbaumeister Detlef Mohr. Die Summe sei auf nun 860 000 Euro gestiegen und man hofft, in diesem Rahmen-Budget zum Abschluss zu kommen. Die Zuschüsse für das Projekt betragen 612 000 Euro. Für die Restsumme kommen die Stadt und die katholische Kirchenstiftung auf.

"Die katholische Kirchenstiftung betreibt in Hammelburg zwei Kindergärten", berichtete Geschäftsführerin Kerstin Augsburg. Während im St. Josef keine aktuellen Nachfragen für Kinderbetreuung vorliegen, hält man im St. Marien eine Notgruppe für bis zu sechs Kindern aufrecht, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Das gelte auch über Ostern, von allen angedachten Schließtagen wurde vorerst abgesehen.

Auch nach Beendigung der Baumaßnahme sei der Kindergarten voll besetzt, es bestünde schon eine Warteliste. Noch nicht beschlossen sei auch, ob und wann der Kindergarten Sommerferien habe.