Da es um die Dorferneuerung in diesen Orten ging, war die Teilnehmergemeinschaft in die Sitzung des Gemeinderates einbezogen. Die Details waren bereits in Arbeitskreisen ausgearbeitet worden. So gab es jetzt weitgehende Einigkeit, wie Abstimmungsergebnisse zeigten.

Planer Valtin Dietz fasste in der Sitzung die Umgestaltung des Rathausplatzes zusammen: "Abriss des alten Schulhauses samt Gewölbekeller, Abriss der ehemaligen Landwirtschafts- und Nebengebäude, Abriss des Brunnens an der Ortsdurchfahrt, verbesserte Zufahrt und barrierefreier Zugang, optische Auflockerung mit Grünstreifen, Sichtverbindung zwischen Rathausplatz und Ortsdurchfahrt durch eine Mauer mit Durchbrüchen oder einen Zaun." Durch das vergrößerte Areal soll ein Freiraum für kreative Gestaltungsmöglichkeiten wie zum Beispiel ein Atrium für Theater und Konzerte entstehen.

Außerdem soll der Kinderspielplatz am Häg in die unmittelbare Nähe des Rathausplatzes rücken und neu ausgestattet werden. Den Kostenrahmen umriss Bürgermeister Jürgen Karle mit etwa 700 000 Euro für den Rathausplatz und 370 000 Euro für den Spielplatz. Allerdings sei davon die zu erwartende Eigenleistung der Helfer und vor allem die Förderung des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) abzuziehen.