Es hat ein wenig an Vatertag erinnerte, als die Viererteams mit ihren Handwagen durch die Altstadt zogen. Auf den Karren waren aber keine Bierfässer, sondern Helme, Jacken und weitere Ausrüstung sowie ein Vorrat an Wasserflaschen verstaut.

Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums der Hammelburger Feuerwehr nahmen rund 200 Teilnehmer an einem Leistungsmarsch teil. Bei ansehnlichen Hitzegraden stellten die Feuerwehrleute an zwölf Stationen ihr Wissen und Können unter Beweis.

Dank der Handwagen fiel der Weg zwischen den Stationen etwas leichter als in voller Montur. Trotzdem gerieten die Teilnehmer ins Schwitzen. Das Aufgabenspektrum an den zwölf Stationen war an die Leistungsprüfung für den Löscheinsatz angelehnt. Die Teams mussten zum Beispiel Schläuche zielgenau entrollen, die Beutel der Sicherungsleinen durch eine enge Fensteröffnung werfen oder Knoten fachgerecht an den Seilen anbringen.

Bei der Hitze war es geradezu erholsam, im Schatten der Veranstaltungsscheune auf der Museumsinsel geografische Berechnungen auf einer Landkarte nachzuvollziehen. Fachfragen waren ebenfalls zu beantworten. Die Schiedsrichter stuften die Leistungen nach einem Punktesystem ein. Dabei war auch der Zeitfaktor wichtig. Langeweile hatten die Teilnehmer also auf keinen Fall.