Mit der Erweiterung des Biosphärenreservats gehören auch Teile des Waldes um Heckmühle zum Kernzonenbereich. Bis Ende 2023 wird dort einiges passieren. Ein größerer Einschlag findet noch in diesem Herbst statt.

"Das Waldbild wird sich drastisch ändern", sagte Daniel Zippert, Leiter des Forstbetriebs Hammelburg der Bayerischen Staatsforsten. Der Forstbetrieb plant einen größeren Holzeinschlag in seinem Wald bei Heckmühle. Um die Einwohner darauf vorzubereiten, nahm Zippert sie mit zu den Standorten.

Zippert, Thomas Fikar, Leiter des Reviers Schwärzelbach, Michael Geier, Leiter der Bayerischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön, und Bernhard Zürner, Abteilungsleiter vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Bad Neustadt, erklärten rund 20 Einheimischen die Hintergründe. "Die Holzbestockung, die vom Menschen eingetragen wurde, soll entfernt werden", sagte Geier. Das bedeutet, dass Nadelbäume - insbesondere die Fichte - in den Kernzonen gefällt werden, bevor die Flächen endgültig aus der Nutzung herausgenommen werden.

Der Wald soll sich nach dem Einschlag von sich aus umgestalten. Die Buche zum Beispiel soll mehr Chancen bekommen. Die Veränderung der Natur auf solchen Kernzonenflächen wird wissenschaftlich beobachtet. Die Fachleute versprechen sich ein vielfältigeres Bild mit neuen Arten.