In der letzten der vier anberaumten Bürgerversammlungen ging Götz auf die Straßenausbaubeitragssatzung, den Wegebau sowie die im Markt Oberthulba geschaffenen Grün- und Blühflächen ein. Seit 2019 gebe es nur noch staatliche Straßenausbaubeitragspauschalen. Die Verteilungssystematik sehe vor, die durchschnittlichen Straßenausbaubeitragseinnahmen der Jahre 2008 bis 2017 zu berücksichtigen. Für den Markt Oberthulba betrug die Pauschale für das vergangene Jahr 26.000 Euro und für 2020 rund 44.000 Euro. Das sei nichts, vergleiche man es mit den Kosten für einen halben Kilometer Straßenbau, so Götz.

Auf der Priorisierungsliste des Marktes stünden die Wasserversorgung, Baulandentwicklung, Radweg- und Breitbandausbau, Straßenunterhalt und die Förderungsmaßnahmen für Allianzprojekte. Auch in den vergangenen zwölf Monaten seien wieder Gräben und Bankette gesäubert, sowie Grün- und Blühflächen angelegt worden. In den Wegebau im Gemeindebereich seien rund 41.000 Euro investiert worden.

Für Frankenbrunn liege der klare Fokus auf dem Konzept "Bürgerhaus", und es sei geplant, zusammen mit dem DJK Frankenbrunn die Zufahrt zum Sportplatz zu sanieren, informierte der Bürgermeister. In Hetzlos konzentriere man sich auf den Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrhauses. Die Mitarbeit von den Bürgerinnen und Bürgern sei ausdrücklich von Anfang an gewünscht.

Schließlich durften die Bürger Fragen stellen: Thorsten Büttner regte an, den Giebel vom Feuerwehrhaus in Frankenbrunn neu zu streichen und den Brunnen auch in heißen Sommern nicht abzustellen. Außerdem zeigte er sich unzufrieden mit dem neuen Standort eines Stromverteilkastens. Götz erklärte, dass Wasserentnahmestelle und Brunnen gekoppelt und damit nur gemeinsam abzustellen seien.

Christian Vorndran beanstandete die Beschaffenheit mancher Holz-Rückegassen und Johannes Pfenning erkundigte sich nach dem Mobilfunkempfang für Hetzlos. Max Heinrich wollte wissen, wie es um die mögliche Erweiterung des Neubaugebietes in Frankenbrunn stünde. Sie hatten sich schon, auch im Namen weiterer Interessenten, an das Gemeinderatsgremium gewandt. "Die Schaffung von Neubaugebieten ist auch immer mit dem umstrittenen Landverbrauch verbunden. Noch im ersten Quartal des nächsten Jahres werden hierzu Entscheidungen getroffen und auch veröffentlicht", erklärte der Bürgermeister.