Dieser nicht gerade billige Sanierungsbereich ist weitgehend mit der Bevölkerung abgesprochen und soll bald in die Wege geleitet werden. Gefördert wird die Maßnahme über die Innerortsentwicklung. Die Gespräche mit den Anliegern betreffen in erster Linie die Gestaltung der Bereiche neben der geplanten 2,80 Meter breiten Asphaltstraße. Die Leiterin der Bauabteilung des Marktes, Simone Nürnberger, und die Oberthulbaer Ortsbeauftragte Margot Schottdorf informierten: "Die Anlieger haben gut mitgemacht, bis auf einige wenige sind alle Befragungen durchgeführt und beantwortet."

Über die technischen Details informierte Bernd Wald, wie auch über die Anbindung des Kanals an den Unteren Graben über das Grundstück der ehemaligen Weinscheune. Über die Kissinger Straße, wo ebenfalls derzeit Straßenaufbrüche ersichtlich sind und die Stromleitung verkabelt wird, ging es zu dem geplanten Millionenprojekt, der Erneuerung der Brückenbauwerke an der Thulba. Das Bauwerk I, die Thulbabrücke, soll stehen bleiben. Daneben soll eine neue Brücke mit der Wegnahme des Mäanders für eine Entlastung bei Hochwasser sorgen. Die im gleichen Bereich stehende Flutbrücke ist in einem kritischen Zustand und wird erneuert. In diesem Zusammenhang soll die Straße neu gestaltet und mit Gehsteig und Radweg versehen werden.

Feuerwehr vorgestellt

Vorsitzender und Marktgemeinderat Tiemo Stürzenberger stellte die Oberthulbaer Wehr vor. Mittlerweile müssen Einsätze neben denen auf der Autobahn auch über Gemeindegrenzen hinaus gefahren werden. Die Marktgemeinderäte konnten auch den mittlerweile außer Betrieb genommenen Wasserwerfer in Augenschein nehmen. Hier laufen die Beratungen über eine Ersatzbeschaffung.

Die Einrichtung im Bauhof stellten Thomas Kolb und Bernd Wald vor. "Obwohl wir eine gute Einrichtung haben, werden wir an Ersatzbeschaffungen in der kommenden Zeit nicht vorbeikommen." Dabei blickte der Bürgermeister auf den alten grünen Unimog, der im Wald seinen Einsatzort hat.