Bürgermeister Andreas Sandwall zählte zahlreiche Maßnahmen auf, die durchgeführt wurden.
So wurde unter anderem ins Feuerwehrwesen investiert. Hier wurde die Einsatzalarmierung verbessert, was durch die Anschaffung von Einsatzmonitoren in den Feuerwehrhäusern und den Einbau von Tablets in den Fahrzeugen realisiert wurde. So wissen die Wehrleute sofort, wo sich der Einsatzort befindet, per auf dem Tablet installierter Navigationssoftware werden sie während der Fahrt zum Einsatzort gelotst. Außerdem können sie das elektronische Helferlein auch dafür verwenden, um mit der passenden App beispielsweise nähere Informationen zu erhalten, die sie beim Einsatz unterstützen.


Spritze und Fahrzeug

Für die Freiwillige Feuerwehr Nickersfelden wurde außerdem eine neue Tragkraftspritze angeschafft, und die FFW Steinach erhält ein neues Mannschaftstransportfahrzeug, welches allerdings noch nicht geliefert ist. Außerdem wurde ein Fachbüro zur Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplans beauftragt, mit den Ergebnissen aus dieser Untersuchung soll unter anderem ein optimiertes Konzept für die Wehren in der Marktgemeinde erstellt werden. Die Feuerwehr Steinach erhielt einen neuen Schulungsraum, der mit viel Eigeninitiative der Wehrleute realisiert werden konnte.

Auch die Teilsanierung der Zehnthalle in Aschach wurde in Angriff genommen. Hier wurden die Gewerke Heizung-/Lüftungs- und Sanitärarbeiten bereits ausgeschrieben, die Auftragssumme beläuft sich auf rund 105.000 Euro. Derzeit ziehen sich die Aktiven, die in der Halle trainieren, in extra aufgestellten Containern um, was den laufenden Betrieb auch während der Bauphase ermöglicht.

Die Bauarbeiten der Caritas im Kurpark sind ebenfalls in trockenen Tüchern. "Hier werden rund 10,2 Millionen Euro von der Caritas investiert, was uns sehr freut", betonte Bürgermeister Andreas Sandwall. Unter anderem sollen die Küche und der Speisesaal modernisiert und erweitert werden, ebenso wie der Fürstenbau und der Wandelgang.

Außerdem wurde beim Projekt "Wohnpark 55+" mit den Baumaßnahmen begonnen, das Baugebiet "Am Salzforst" in Steinach initialisiert und eine Baugebietsstudie für das Ortsteil Großenbrach vorgestellt. Insgesamt 52 Bauanträge wurden in diesem Jahr bearbeitet, für die Marktgemeinde attestierte der Bürgermeister weiterhin eine hohe Bautätigkeit. "Man sieht, dass sich bei uns viel bewegt", freute er sich.