Nach über 40 Jahren war die Beleuchtung in den Kuranlagen kurz vor dem Exitus. Rund 1,3 Millionen investiert der Freistaat seit Mai vergangenen Jahres in neue Kabel und Laternen. Dabei nahm das Staatliche Bauamt gleich die Gelegenheit wahr, dem Gradierwerk eine eigene Illumination zu spendieren.


Fassadenstrahler

Sowohl in den Turm als auch im Dach über den Gefachen sind Strahler eingelassen, die das Gradierwerk in
magisches Licht tauchen. Eingeschaltet werden die Strahler zusammen mit der Parkbeleuchtung bei Einbruch der Dämmerung. Das gilt auch für das Bismarck-Denkmal, das allerdings schon seit Jahren nachts angestrahlt wird. Nicht beleuchtet ist derzeit das Pumpenhäuschen, doch auch hier wird im Zuge der Sanierungsarbeiten die Innenbeleuchtung wieder eingeschaltet, sagt Hubert Kirchner, Chef der Haustechnik der Staatsbad GmbH.
Die neuen Stromkabel längs der Salinenpromenade und im Luitpoldpark sind verlegt. Während im Luitpoldpark die neuen Lampen großteils bereits stehen, müssen die Leuchten in der Promenade noch ersetzt werden. Dies wird in den kommenden Monaten geschehen, und zwar ab Schweizerhaussteg, sagt Hubert Kichner.

Denn während der Saison müssen die noch nötigen Restarbeiten im Luitpoldpark warten. Hier geht es erst am 15. Oktober weiter. Dann wird auch die Beleuchtung in der Lindesmühlpromenade erneuert.

Bereits im Jahr 2011 hatte ein Sachverständiger festgestellt, dass die Beleuchtungen der Kuranlagen dringend sanierungsbedürftig, die Grenzwerte in Sachen elektrischer Sicherheit überschritten seien. Ersetzt wird die gesamte Infrastruktur, angefangen von der Verkabelung über die teils erheblich angerosteten Lichtmasten bis hin zu den Kästen zur Stromeinspeisung.