Schulleiter Ulrich Müller dankte den 24 Lotsen, mit ihrem Betreuer Werner Vierheilig, den beiden Ausbildern der Polizei, den Busaufsichten der einzelnen Ortsteile und den Verantwortlichen der politischen Gemeinde für ihren persönlichen Einsatz. Gemäß dem Slogan "Spaß ist nicht das Maß aller Dinge", stellte er in seinen Dankesworten vielmehr das Pflichtbewusstsein der Jugendlichen in den Mittelpunkt. "Ihr alle beweist ein hohes Maß davon und sorgt dafür, dass wir noch keinen einzigen Schulwegunfall registrieren mussten", lobte er und ermunterte sie, sich auch weiterhin für die Sicherheit ihrer Mitschüler zu engagieren.

Stellvertretender Bürgermeister Robert Erhard erkannte in den "kleinen Helfern des Alltags" die jüngsten ehrenamtlichen Helfer der Gemeinde, hob dabei besonders ihre Vorbildfunktion für Gleichaltrige hervor und animierte zur Nachahmung.

Für den Elternbeirat überreichte Claudia Sandrock im Anschluss an ihre anerkennenden Dankesworte im Namen aller Eltern jedem Lotsen ein kleines Präsent.


Werner Vierheilig blickt auf sein Ehrenamt zurück

Dankbar und stolz, aber auch ein bisschen wehmütig blickte Betreuer Werner Vierheilig am Ende seines Ehrenamts in sehr persönlichen Worten auf 38 Jahre in dieser Funktion zurück. Dass sich in dieser Zeit etwa 500 Jugendliche freiwillig für ihre Kameraden einsetzten sei nicht selbstverständlich und verdiene hohe Anerkennung. Daher widerspreche er heftig, wenn Jugendliche pauschal als Faulenzer, Drückeberger ... deklariert würden. Er habe viele von ihnen ganz anders erlebt und sei froh, diese auch gefunden zu haben, denn "Glück bedeutet nicht, alles zu bekommen, was man will, sondern die Menschen zu haben, die man braucht". Seiner Nachfolgerin auf diesem Posten, Sabine Hoffmann, wünschte er, dass dieses "vererbte" Ehrenamt von Eltern auf Kinder, wie in zahlreichen Fällen bereits erlebt, auch künftig beibehalten werde.

Auch Matthias Kleren, der zuständige Ausbilder und Geschäftsführer der Verkehrswacht Bad Kissingen, dankte den "gelben Engeln" für ihren Einsatz und überreichte dem Betreuer einen Scheck für den nächsten Ausflug. Gleichzeitig freute auch er sich, dass sich beinahe alle Siebtklässler bereits jetzt bereit erklärt haben, nach der Ausbildung Ende Januar in die Fußstapfen der Ausscheidenden zu treten und so für die nächsten Jahre die entstehende Lücke zu schließen.

Die elf Ausscheidenden aus der neunten Klasse wurden von ihm abschließend noch mit einer Dankesurkunde und dem Ehrenzeichen der Verkehrswacht honoriert, während Robert Erhard jedem das Gemeindebuch mit persönlicher Widmung des Bürgermeisters aushändigte.

Zur musikalischen Auflockerung gefielen die Klassen 5 und 6 mit dem Rap "Weihnachtswünsche" und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b mit dem Gedicht "Knecht Ruprecht" und dem rhythmischen Sprechstück "Warten auf Weihnachten". Nachdem einige Teenies aus der GTS noch den Liebessong "All of me" vorgetragen hatten, endete die beschauliche Veranstaltung mit einem gemeinsamen Schlusslied.