Das Dach ist kaputt, an der Seite hat wohl jemand seinem Frust Luft gemacht und die Bretter locker getreten. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das Buswartehäuschen zu erneuern", sagte Bürgermeister Alexander Schneider bei der Begutachtung der Schäden im Gemeindeteil Platz. Zudem ist eine Renovierung beziehungsweise Erneuerung des Wartehäuschens schon seit längerer Zeit vorgesehen.

Bei der Erneuerung des Bushäuschens sei zu beachten, dass bei einer zukünftigen Sanierung der Marktstraße an den Haltestellen Busborde angebracht würden, informierte Schneider. Deshalb müsse eine entsprechende Erhöhung gleich eingeplant werden. Weiter betrage die Länge der Haltestelle in der Regel zehn Meter. Das jedoch wird an dieser Stelle kritisch werden. Zum einen besitzt die Gemeinde dort nur etwa acht Meter und zum anderen befinden sich links und rechts des Häuschen Einfahrten zu Grundstücken, die unterhalb der Straße liegen. Diskutiert wurde die Möglichkeit, eine Einfahrt zu verlegen. Das würde aber wieder zusätzliche Kosten verursachen.


Windgeschützt und einsehbar

In der anschließenden Marktgemeinderatssitzung stellte der Bürgermeister dem Gremium eine Auswahl an Bushaltehäuschen vor. Definitiv muss das neue Häuschen mit Seitenteilen versehen werden, weil es in Platz sehr windig ist, hieß es. Etwas kleiner als bisher (weil weniger Leute Bus fahren), einsehbar und offener gestaltet sein soll der neue Wetterschutz. In der nächsten Sitzung will Bürgermeister Schneider verschiedene Modelle vorstellen. Geklärt werden muss dann auch, ob die Bekanntmachungstafeln, die derzeit an der Rückwand des Häuschens angebracht sind, außerhalb auf Gemeindegrund angebracht werden.

Zum Bebauungsplan "Sondergebiet großflächiger Einzelhandel (Lebensmittel-Vollsortimenter) Kissinger Straße 34" in Bad Brückenau hatte das Gremium als Träger öffentlicher Belange keine Einwände. Die Belange der Marktgemeinde werden nicht berührt.


Wahrscheinlich Höchstförderung

Weiter informierte Schneider über den Stand des Förderantrags für die Gestaltung des "Vorplatz der ehemaligen Schule Geroda", sprich Rathausvorplatz. Der vorzeitige Baubeginn sei genehmigt, so dass jetzt rasch mit den Ausschreibungen begonnen werden kann. Noch in diesem Jahr will die Gemeinde mit den Arbeiten loslegen. Erfreulich sei auch, dass die Gestaltung des Platzes wahrscheinlich mit der maximalen Förderung aus Landesmitteln erfolgen kann.

Gemeinderat Holger Knauer gab am Abend die Bitte eines Jägers weiter, Hundebesitzer sollten nachts nicht am oder im Wald spazieren gehen. Das sei sehr gefährlich für Herrchen und Hund, wenn die Jäger Wild schössen.
Thilo Schneider bat den Bürgermeister darum, einen Anlieger in Platz am Ortsausgang anzuweisen, sein Grundstück in Ordnung zu bringen.