Stadtrat Eberhard Schelle (PWG) beschwert sich. In der Heimgartenstraße hat der städtische Bauhof ein kurzes Stück Gehsteig asphaltiert. Die Bürger hätten das Pflaster einst teuer bezahlt. Das Pflaster einfach herauszureißen und die Fläche zu asphaltieren, findet er nicht nachhaltig. "Ein Schildbürgerstreich", nennt er die Aktion des Bauhofs.

Auf zwei Grundstückslängen war das Pflaster mit der Zeit schadhaft geworden. Viele Löcher sorgten für einen unschönen Anblick und Stolpergefahr. In den 1990er Jahren seien häufig Gehwege auf diese Weise gepflastert worden, sagt Bauhofleiter Michael Krug. Die Erfahrung habe gezeigt, dass immer wieder einzelne Steine kaputt gingen.

Daher habe er das Pflaster nicht ausbessern lassen, sondern sich für eine Asphaltierung des schmalen Streifens entschieden, erklärt Krug. Der Arbeitsaufwand hätte sonst nicht im Verhältnis gestanden. Zudem sei eine Asphaltfläche weniger anfällig für Unkraut als ein gepflasterter Weg.