Seit Montag behindern Bauarbeiten im nördlichen Teil der Theresienstraße den Verkehr. Grund ist die Verlegung eines Gasanschlusses zur Villa Nordland an der Ecke Maxstraße. Doch bis Ende der Woche sollen die Maßnahmen abgeschlossen und die halbseitige Umleitung wieder aufgehoben sein, versichern die Stadtwerke.

Autofahrer, die auf der Theresienstraße in Richtung Maxstraße unterwegs sind, müssen seit Montag die Umleitung über Bachstraße und Spitalgasse in Kauf nehmen. Lediglich Linienbussen ist die verengte Durchfahrt weiterhin erlaubt. Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als acht Metern werden sogar schon ab Kreuzung Schönbornstraße/Bismarckstraße über die Au und die Nordbrücke auf die Salinenstraße in die Innenstadt umgeleitet. Nur der Lieferverkehr in die Fußgängerzone ist davon ausgenommen. Bisher lief der Verkehr an allen Tagen und zu allen Zeiten ohne Behinderung, wurde festgestellt.

"Die Bauarbeiten laufen nach Zeitplan", ist auf Nachfrage aus den Stadtwerken zu hören, die für die Maßnahme verantwortlich sind. Für den neuen Gasanschluss musste von der gegenüber liegenden Straßenseite mittels einer Erdrakete unterhalb der Straße durch den Erdboden eine Gasleitung zur anderen Seite an die Hauswand der Villa Nordland verlegt werden. Hierzu wurde auf beiden Straßenseiten ein Kopfloch gegraben.

"In das eine Loch geht die Rakete rein, presst sich durch das Erdreich bis zur anderen Straßenseite durch und kommt dort wieder raus", wird dieses Verfahren erklärt. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass nicht die komplette Straßenbreite aufgebrochen werden muss. Dummerweise blieb diesmal aber die Erdrakete kurz vor der Villa Nordland stecken, weshalb ein drittes Loch gegraben werden musste. Dennoch führte dies zu keiner zeitlichen Verzögerung der Maßnahme. Bis Freitag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, so dass der Verkehr in Richtung Norden zum Wochenende wieder freigegeben werden kann.