"Soll sie nicht mehr nach Hause mitbringen": Verkäufer fürchtet sich bei "Bares für Rares" vor Fälschung

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Bares für Rares
"Mein lieber Mann, das ist mal eine exzellente Arbeit", staunte Horst Lichter über die Reiterskulptur auf dem "Bares für Rares"-Expertisentisch. "Das ist wirklich bis ins kleinste Detail sehr, sehr schön gemacht." Aber war die Figur auch was wert?
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"Ich würde gerne nicht hören, dass es eine Fälschung ist und ich sie wieder nach Hause mitnehmen müsste, obwohl meine Frau gesagt hat, ich soll sie nicht mehr nach Hause mitbringen", begründete Oliver aus Schondorf seinen Besuch in der ZDF-Trödel-Show.
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Der Entwurf von Nikolai Ivanovich Lieberich entstand 1862, kurz darauf wurde auch diese Skulptur hergestellt. "Man merkt die Schwere der Arbeit, des Alltags", analysierte die Expertin.
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Bei 650 Euro wurden sich Fabian Kahl und Oliver einig. Liza Kielon gratulierte: "Jetzt hast du eine Bäuerin auf hohem Ross." Oliver war zufrieden: "Meine Frau wird froh sein, dass ich die Figur nicht wieder mit nach Hause bringe."
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Eine der weiteren Raritäten war der Bronze-Kerzenleuchter von Harjes aus den 1960er-Jahren mit einem Schätzwert von 350 bis 400 Euro.
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Der Solitär-Ring aus dem Jahr 2002 mit einem Mittelstein von über 2 Karat hatte einen Wert von 10.000 bis 11.000 Euro.
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Die Vase aus Feinsteinzeug von Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auf 100 bis 150 Euro geschätzt.
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Die Brosche mit einem Mondstein und Diamanten aus der Zeit zwischen 1900 und 1910 hatte einen Schätzwert von 600 bis 800 Euro.
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Das Emaille-Werbeschild von "Esslinger Wolle" aus den 1930er- bis 50er-Jahren wurde auf 80 bis 100 Euro geschätzt.
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Die schwere und sperrige Skulptur sollte in einen anderen Haushalt wechseln, so die Ansage der Frau des Verkäufers. Allerdings war er sich nicht sicher, ob seine Rarität überhaupt von Wert war. Das sollte die "Bares für Rares"-Expertise zeigen ...

"Mein lieber Mann, das ist mal eine exzellente Arbeit", staunte Horst Lichter über die Reiterskulptur auf dem "Bares für Rares"-Expertisentisch. "Das ist wirklich bis ins kleinste Detail sehr, sehr schön gemacht." Aber war die Figur auch was wert?

"Ich würde gerne nicht hören, dass es eine Fälschung ist und ich sie wieder nach Hause mitnehmen müsste, obwohl meine Frau gesagt hat, ich soll sie nicht mehr nach Hause mitbringen", begründete Oliver aus Schondorf seinen Besuch in der ZDF-Trödel-Show. Denn die genaue Herkunft war nicht bekannt: "Das ist vom Opa meiner Frau, und der hat es vermutlich - so wurde spekuliert - in seinem Kohlenhandel anstatt Bezahlung angenommen.

Expertise überrascht Verkäufer

"Es ist eine Skulptur, die in Russland hergestellt wurde", wusste die Expertin Dr. Friederike Werner. "Es ist keine Bronze, sondern ein gusseisernes Kunstwerk von sehr, sehr, sehr hoher Qualität. Der Entwurf von Nikolai Ivanovich Lieberich entstand 1862, kurz darauf wurde auch diese Skulptur hergestellt. "Man merkt die Schwere der Arbeit, des Alltags", analysierte die Expertin.

Sie schwärmte von der präzisen Darstellung der Bäuerin auf dem Pferd: "Es ist wirklich ein sehr, sehr starker Ausdruck, der sich in jedem Detail zeigt." Nikolai Ivanovich Lieberich stellte sein Werk 1870 auf der Petersburger Industrieausstellung aus. Seine Signatur in kyrillischen Buchstaben war vorhanden, ebenso eine Plakette von Zar Alexander II. sowie eine Plakette der Ausstellung. "Ist das hier so alt?", fragte Lichter nach. Die Expertin nickte.

Oliver hoffte auf 300 Euro. Der Zustand war "altersgemäß gut", deshalb sah die Expertin einen Wert von 800 bis 1.100 Euro. "Das ist ja auch nicht schlecht", freute sich der Verkäufer über die Händlerkarte. Hauptsache, er durfte verkaufen.

Verkäufer pokert

Julian Schmitz-Avila und Benjamin Leo Leo begutachteten die Skulptur. "Das einzige Manko bei Ihrer Figur ist der Rechen", fiel Schmitz-Avila sofort die abgebrochene Zacke auf. "Aber ansonsten in einem guten Zustand."

Fabian Kahl traf mit seinem Startgebot von 300 Euro schon den Wunschpreis, das konnte ja nur noch besser werden. Bei 500 Euro hoffte er auf den Zuschlag. "Noch nicht ganz", pokerte der Verkäufer.

Bei 650 Euro wurden sich beide einig. Liza Kielon gratulierte: "Jetzt hast du eine Bäuerin auf hohem Ross." Oliver war zufrieden: "Meine Frau wird froh sein, dass ich die Figur nicht wieder mit nach Hause bringe."

"Bares für Rares": Die weiteren Objekte der Sendung

Eine der weiteren Raritäten war der Bronze-Kerzenleuchter von Harjes aus den 1960er-Jahren mit einem Schätzwert von 350 bis 400 Euro. Fabian Kahl zeigte privates Interesse am Objekt, Julian Schmitz-Avila aber auch und überbot ihn mit 320 Euro.

Der Solitär-Ring aus dem Jahr 2002 mit einem Mittelstein von über 2 Karat hatte einen Wert von 10.000 bis 11.000 Euro. Für 6.500 Euro bekam Julian Schmitz-Avila den Ring. Benjamin Leo Leo meinte: "Ich höre schon die Hochzeitsglocken ..."

Die Vase aus Feinsteinzeug von Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auf 100 bis 150 Euro geschätzt. Herzen, Schmetterlinge oder Blaubeeren? Im Händlerraum wurde über die Malerei gerätselt. Ein Käufer fand sich in Markus Wildhagen ebenfalls, für 190 Euro.

Die Brosche mit einem Mondstein und Diamanten aus der Zeit zwischen 1900 und 1910 hatte einen Schätzwert von 600 bis 800 Euro. Liza Kielon kaufte das Schmuckstück für 660 Euro: "Darüber freue ich mich jetzt wirklich sehr!"

Das Emaille-Werbeschild von "Esslinger Wolle" aus den 1930er- bis 50er-Jahren wurde auf 80 bis 100 Euro geschätzt. Trotz des mangelhaften Zustands brach ein Wettbieten aus, das Markus Wildhagen mit 250 Euro gewann.

Quelle: teleschau – der mediendienst