In Franken wird es heiß – diese Woche werden erneut Temperaturen im Rekordbereich erwartet. Einige Menschen kann das stark belasten. Allerdings ist auch Besserung in Sicht.
Eine neue Hitzewelle ist im Anmarsch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht für Montag, 3. August 2026, eine Warnung vor "starker Hitze" aus. In Franken werden Temperaturen im Bereich von 30 bis 35 Grad erwartet.
Eine Hitzewarnung der Stufe 1 bedeutet, dass die "gefühlte Temperatur" den Schwellenwert von etwa 32 Grad am frühen Nachmittag überschreitet, wie der DWD auf seiner Website erklärt. Bei der "gefühlten Temperatur" handelt es sich um das nach einem Modell berechnete Temperaturempfinden des Menschen, das von der Lufttemperatur abweichen kann. Besonders Wind, Schatten und der Wasserdampfgehalt in der Luft beeinflussen diese Wahrnehmung. Hält sich ein Mensch beispielsweise in der Sonne auf oder ist der Wasserdampfgehalt in der Luft hoch, empfindet er die Temperatur als höher, als sie tatsächlich ist. Weiterhin beeinflusst die Temperatur in der Nacht die Bewertung.
Das ist der Wettertrend für Franken für diese Woche
Für Dienstag (4. August) veröffentlicht der Wetterdienst eine Warnung vor "extremer Hitze". Die Warnung gilt von 11 bis 19 Uhr. Dabei übersteigt die "gefühlte Temperatur" einen Schwellenwert von rund 38 Grad. Laut dem fränkischen Wetterexperten Stefan Ochs (Wetterochs.de) liegen die erwarteten Tageshöchsttemperaturen in Franken bei 35 bis 36 Grad. Die Bildung einzelner Gewitter ist möglich, stärkere Gewitter werden aktuell aber nicht erwartet.
Ab Mittwoch kühlt es laut dem "Wetterochs" voraussichtlich etwas ab. Zeitweise auffrischende Westwinde bringen von Mittwoch bis Freitag weniger warme Luft nach Franken und bescheren uns hierzulande Tageshöchsttemperaturen von 26 Grad. Am Wochenende soll es dann mit 28 Grad wieder etwas wärmer werden. Örtliche Schauer und Gewitter sind möglich. Die Temperaturen in der Nacht betragen Anfang der Woche noch rund 18 Grad. Ab der Wochenmitte kühlt es dann nachts voraussichtlich auf 10 bis 15 Grad ab.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, sollte die direkte Sonne bei einer Hitzewarnung gemieden und sportliche Aktivitäten im Freien auf den frühen Morgen verlegt werden. Wichtig ist regelmäßiges Trinken. Weiterhin empfiehlt der DWD leichte Mahlzeiten und leichte Kleidung. Alkohol sollte gemieden werden. Hilfreich sei auch, Wohnräume vor Sonne zu schützen und das Lüften auf die kühlen Stunden zu verschieben.