Das stellte Aigner am Donnerstagnachmittag bei der IHK für Oberfranken vor. Das Projekt, getragen von der Bayern Innovativ GmbH, stellt rund drei Millionen Euro für drei Jahre bereit. "Oberfranken ist bekannt für seine kleinen und mittelständischen Betriebe. Um die besten Innovationen aus den Firmen auch markttauglich zu machen - dabei wollen wir mithelfen", sagte die Ministerin.

Laut Werner Klaffke, Geschäftsführer von Bayern Innovativ, sei der Weg zur Förderung ein zweispuriger: Zum einen hätten Firmen die Chance, sich an den Projektträger zu wenden, etwa bei Fragen zu Marketingstrategien. Zum anderen habe sich Bayern Innovativ abgestimmt mit Oberfrankens Handwerks- sowie den Industrie- und Handelskam mern, um von sich aus auf ausgewählte Unternehmen zugehen zu können.

Die erste Kontaktaufnahme sowie eine Projektskizze sind für die Betriebe demnach kostenlos.

Sobald es an die konkrete Umsetzung geht, deckt das Programm zwischen 25 und 75 Prozent der Kosten ab.

Thomas Hillebrand, Geschäftsführer einer Recyclingfirma aus Thurnau und Spezialist unter anderem für die stoffliche Verwertung von Druckerpatronen, benannte die Vorteile: "Unsere Mitarbeiter sind stark im Tagesgeschäft gebunden, da werden Überlegungen etwa für neue Vertriebswege oft hintangestellt. Hier könnten wir eigene Schwächen dank externer Berater überwinden." Eine Vernetzung der Modellregion mit Angeboten wie "Oberfranken offensiv" mahnte Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan an. Es dürften nicht zu sich blockierenden Parallelsystemen kommen.

Ilse Aigner sagte eine Abstimmung zu und darüber hinaus den Ausbau der Infrastruktur. "Dazu zählt, dass wir auf den Straßen ins 21.

Jahrhundert, den Datenautobahnen, Strom geben." Ein, wie Moderator Frank Ebert von TV Oberfranken anmerkte, "etwas unglückliches Bild".

Unternehmen, die Kontakt knüpfen wollen, können dies hier tun.