FCN berichtet über "unfassbare Reise": Vom kleinen Buben in die Nationalmannschaft

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Eine unglaubliche Ehre für den ehemaligen FCN-Spieler Finn Jeltsch: Bundestrainer Jürgen Klopp hat heute den neuen Kader vorgestellt.

Am Donnerstag (17. September 2026) gab der neue Bundestrainer Jürgen Klopp auf dem Frankfurter DFB-Campus seinen Kader für die anstehenden Länderspiele bekannt. Dabei verblüfft der 59-Jährige mit einer völlig neuen Kader-Idee. Klopp startet mit insgesamt 44 Akteuren, darunter 16 ohne Länderspieleinsatz. 

Dazu gehört der 20-jährige Finn Jeltsch, der auf eine Vergangenheit beim 1. FC Nürnberg zurückblickt. "Was eine unfassbare Reise: Vom kleinen Bub beim FCN in die deutsche Nationalmannschaft", schreibt "Der Glubb" am Donnerstag (17. September 2026) auf Facebook und teilt Fotos ab Jeltschs Zeit in der U17.

FCN stolz auf ehemaligen Spieler Jeltsch - Klopp sieht "viel Potenzial"

In dieser Jugendkategorie spielte Finn Jeltsch laut dem Datencenter des DFB vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2023, ehe er bis zum 30. Juni 2024 in die U19 und dann bis zum 3. Februar 2025 in die Erwachsenenmannschaft wechselte. Aktuell spielt er beim VfB Stuttgart und hat insgesamt 133 Spiele hinter sich. 2023 wurde er U-17-Europameister in Ungarn und U-17-Weltmeister in Indonesien. Noch vor dem FCN aber begann Jeltsch bei einem anderen Verein im Kreis Fürth: "Glückwunsch Finn, wir sind alle stolz auf dich, natürlich auch SV Raitersaich, wo es angefangen hat", heißt es in den Kommentaren des FCN-Posts.

"Starker Spieler mit der richtigen Einstellung zum Fußball und somit zur Nationalmannschaft! Herzlichen Glückwunsch!!!", ist ebenfalls zu lesen. Beim VfB Stuttgart hat sich Jeltsch unter Trainer Sebastian Hoeneß zu einem Innenverteidiger mit gehobenem Bundesliga-Format entwickelt. Von Klopp gibt es dafür jetzt die Belohnung für den früheren Nürnberger. Jeltsch sei ein Top-Verteidiger mit unfassbaren Zweikampfwerten.

Der 20-Jährige gehört mit einigen anderen Namen zu den Überraschungen im Kader. "Wir sehen was in den Jungs, wir sehen ganz viel Potenzial. Es ist uns ganz viel Talent ins Auge gesprungen. Wer kann in zwei Jahren eine Stütze sein?", sagte Klopp zu seinen Beweggründen. "Wir haben nicht geguckt, was haben wir nicht, sondern was haben wir. Ich bin happy mit der Auswahl." Ebenfalls Frankenbezug, aber ohne Debüt, haben der gebürtige Aschaffenburger Tom Bischof, David Raum mit einer Vergangenheit bei Greuther Fürth und Lennart Karl aus Frammersbach im Kreis Main-Spessart.

Vorschaubild: © Thomas Frey/dpa