Streit auf A73 in Franken eskaliert komplett: Autofahrer prügeln sich kurzerhand auf Standstreifen

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Streit auf A73 bei Fürth: Autofahrer prügeln sich auf Standstreifen
In Franken lief ein Streit zwischen zwei Autofahrern völlig aus dem Ruder.
Streit auf A73 bei Fürth: Autofahrer prügeln sich auf Standstreifen
Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Auf der A73 bei Fürth geraten zwei Autofahrer so heftig aneinander, dass einer im Krankenhaus landet. Die Verkehrspolizei Erlangen bittet um Hinweise von Zeugen.

Auf der A73 bei Fürth eskalierte die Situation zwischen zwei Autofahrern am Donnerstag (17. September 2026) derart, dass die beiden Männer kurzerhand auf dem Standstreifen hielten und sich dort eine körperliche Auseinandersetzung lieferten.

Wie die Polizei berichtet, waren die zwei 60 und 27 Jahre alten, in Fürth wohnhaften deutschen Staatsangehörigen gegen 9.40 Uhr mit ihren Fahrzeugen in Richtung Erlangen unterwegs.

Schlägerei auf fränkischer Autobahn - Mann im Krankenhaus

Zwischen den beiden Fahrzeugführern soll es dabei zu gleich mehreren Verkehrsdelikten gekommen sein, darunter verbotswidriges Überholen und dichtes Auffahren. Zwischen den Fahrern wurden im weiteren Verlauf gegenseitige Handzeichen ausgetauscht. Der Streit erreichte seinen Siedepunkt, als die Männer kurz vor der Anschlussstelle Fürth-Poppenreuth auf dem Standstreifen anhielten. Hier nahm der 60-Jährige dann sogar eine Feinsäge aus dem Kofferraum seines Wagens.

Diese konnte der Jüngere seinem Kontrahenten jedoch entreißen, wobei er den 60-Jährigen über die Außenschutzplanke stieß. Der 27-Jährige erlitt bei der Aktion Schnittverletzungen an den Händen. Doch vorbei war die Auseinandersetzung noch lange nicht - denn auf der anderen Seite der Schutzplanke kam es zu weiteren gegenseitigen Faustschlägen der beiden Kontrahenten, bis sich diese schließlich beruhigten.

Die Schnittverletzungen des 27-Jährigen wurden durch die zwischenzeitlich hinzugerufenen Polizeibeamten ambulant versorgt. Sein Kontrahent wurde aufgrund des Verdachts auf Rippenfrakturen vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugenaufruf der Verkehrspolizei Erlangen

Die Erlanger Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonstige Angaben zum Geschehen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 09131/760-414 mit den Beamten in Verbindung zu setzen.