• Meteorologischer Sommeranfang am 1. Juni
  • Astronomischer Sommeranfang am 21. Juni
  • Warum werden die Tage im Juni länger?
  • Welche Himmelsphänomene zeigen sich im ersten Sommermonat 2022?

Jedes Jahr fragen sich Sonnenbegeisterte aufs Neue: Wann ist eigentlich Sommeranfang? Auf diese Frage gibt es mehr als eine Antwort: Neben dem meteorologischen gibt es auch einen astronomischen beziehungsweise kalendarischen Sommerbeginn. Aus meteorologischer Sicht sind wir jetzt bereits in den Sommer gestartet.

Meteorologischer Sommeranfang: Wann ist er und was bedeutet das Datum?

Meteorologischer Sommeranfang ist am 1. Juni 2022: Meteorologisch betrachtet beginnt der Sommer jedes Jahr am 1. Juni und endet am 31. August. Aus meteorologischer Sicht ist also jedes Jahr genau drei Monate lang zur gleichen Zeit Sommer.

Auch die anderen Jahreszeiten - Frühling, Herbst und Winter - werden von Meteorologen so genau und fest definiert. Der Frühling geht von Anfang März bis Ende Mai, der Herbst schließt sich bis Ende November an den Sommer an. Der meteorologische Winter beginnt am 1. Dezember und dauert bis Ende Februar.

Im Sommer sind die Nächte kurz, die Tage länger. Den Höhepunkt erreicht dieses Phänomen am 21. Juni - zur Sommersonnenwende

Kalendarischer Sommeranfang: Sommersonnenwende - und was sie bedeutet

Der kalendarische Sommeranfang richtet sich nach dem Stand der Sonne und fällt im Jahr 2022 auf den 21. Juni – der Zeitpunkt, an dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der Nordhalbkugel steht und die Tage am längsten sind. Diesen Tag nennen wir auch Sonnenwende. In der Mitte Deutschlands steht die Sonne dann 16 Stunden und 20 Minuten über dem Horizont. An der dänischen Grenze dauert der Tag sogar mehr als 17 Stunden.

Amazon-Tipp: Preiswertes Teleskop für Kinder und Einsteiger entdecken

Auch wenn die Temperaturen von Jahr zu Jahr schwanken, liegen die wärmsten Tage des Jahres meist nicht um den kalendarischen Sommeranfang, sondern kommen meist erst im Juli, spätestens im August auf uns zu. Denn nicht nur der Sonnenstand bestimmt, wie warm es wird, sondern auch der Ort.

So speichern die Ozeane und auch das Land viel Wärme, die sie über den Winter verloren haben und geben sie erst mit Verzögerung wieder ab. Zudem beeinflussen auch Meeresströmungen und die Großwetterlage die Temperaturen.

Silbrige Sommernächte: Diese Himmels- und Sternphänomene bringt der Juni

In der Nacht zum 18. und 19. Juni begleitet der abnehmende Mond Saturn und macht es möglich den vorbeiziehenden Mond an den Planeten zu beobachten. Am Morgen des 21. Juni steht der Halbmond bei Jupiter, in der folgenden Nacht dann genau zwischen Jupiter und Mars. Am Morgen des 26. Juni stehen die Mondsichel und die Venus dicht beieinander.

Am 13. und 14. Juni verzaubert der Mond die kurzen Sommernächte mit seinem silbrig-gelben Licht. Am 24. Juni lässt sich der sogenannte Erdbeermond beobachten. Der ist aber nicht strahlend rot wie der Blutmond, sondern als Erdbeermond wird der Vollmond im Juni bezeichnet, in Anlehnung an die Erntezeit der Erdbeeren. Auf eine besondere Färbung warten Astronomie-Fans für gewöhnlich umsonst.

Das könnte dich auch interessieren: Aufnahmen der Mondfinsternis: So schön und spektakulär war der Blutmond.

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst und darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.