So schnitzt man am besten einen Halloween-Kürbis

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Was wäre Halloween ohne die typische Kürbis-Laterne? Die sieht nicht nur schön aus und sorgt für die richtige Stimmung, sondern lässt sich auch ganz leicht selbst herstellen.

Kürbis auswählen

Praktisch jeder Kürbis eignet sich für eine schöne Laterne. Anfängern fällt das Schnitzen aber mit einem möglichst großen und bauchigen Kürbis sehr viel leichter. Ideal sind beispielsweise der Gelbe Zentner oder der Rote Zentner. Fortgeschrittene können sich natürlich auch an kleinere Kürbisse wie den Hokkaido wagen. Rewe empfiehlt auf der Website u. a. Butternut- und Muskat-Kürbisse, sowie den Hokkaido. 

Gesicht aufzeichnen

Als erstes wird mit einem möglichst weichen Bleistift ein Gesicht auf den Kürbis gezeichnet. Dabei darf allerdings nicht zu stark aufgedrückt werden, damit man im Notfall radieren kann, wenn man sich mal vermalt hat. Einfache, eckige Formen sind zu bevorzugen, da sich diese später sehr viel leichter als runde ausschneiden lassen.

Ferner sollte darauf geachtet werden, dass der Mund nicht zu tief sitzt, da man sonst das Teelicht sehen kann, das später in den Kürbis gestellt wird. Im Übrigen sieht es am besten aus, wenn der Mund nur ein wenig geöffnet ist. Das Kürbis-Gesicht darf natürlich auch lachen und muss nicht unbedingt böse dreinschauen.

Kürbis aushöhlen

Als nächstes wird der Kürbis ausgehöhlt. Dazu schneidet man zuerst oben eine relativ dünne Scheibe (etwa ein bis zwei Finger dick) ab. Das Messer darf nicht zu senkrecht in den Kürbis gestoßen werden, da der ausgeschnittene Deckel später sonst in den Kürbis hineinfällt. Andererseits kann es aber auch schnell abrutschen, wenn es zu schräg angesetzt wird. Am besten ist ein 45-Grad-Winkel geeignet. Dennoch Obacht auf die Finger.  

Anschließend kann man den Deckel abnehmen und den Kürbis von innen mit einem Esslöffel aushöhlen. Dabei muss die äußere Schale aber etwa einen Finger breit stehen bleiben. Je stärker der Kürbis ausgehöhlt wird und je dünner die Schale ist, desto schöner leuchtet er zwar anschließend, hält dafür aber nicht so lange. Der Schneidwarenhersteller Zwilling empfiehlt für den Deckel ein Brotmesser und zum Gesichtausschneiden ein sogenanntes Ausbeinmesser. 

Wem das Schnitzen zu gefährlich erscheint, der kann natürlich auch ganz einfach ein Gesicht auf einen Kürbis aufmalen. Der leuchtet dann zwar nicht, sieht aber auch schön aus. 

Gesicht schnitzen

Jetzt kann man die Augen und den Mund ausschneiden. Lieber mehrere kleine Schnitte setzen als einen großen. So lassen sich die Formen besser beherrschen und man verschneidet sich nicht so oft. Anschließend können die ausgeschnittenen Teile vorsichtig nach innen gedrückt und aus dem Kürbis entnommen werden. 

Beleuchtung einsetzen

Ist der Kürbis fertig, dann kann man ein Licht einsetzen, um ihn zu illuminieren. Kleine flache Teelichter eignen sich am besten, da sie auch bei einem geöffnetem Mund nicht so sehr auffallen. Echte Teelichter dürfen natürlich nicht unbeaufsichtigt bleiben. Wer den Kürbis zur Deko nach draußen stellen möchte und ihn nicht ständig im Auge hat, greift am besten zu einem LED-Teelicht. 

Vorschaubild: © CC0 / Pixabay / svetjekolem