Mann an Haustür erschossen: Teenager belästigen Angehörige – weil sie es "lustig" finden

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Mann in Dingolfing an Haustür erschossen
Einsatzkräfte der Polizei stehen im Landkreis Dingolfing-Landau vor einem Wohngebäude auf der Straße. Ein 43 Jahre alter Mann ist nach Polizeiangaben beim Öffnen seiner Haustür von einem ...
Mann in Dingolfing an Haustür erschossen
Felix Kirberg/dpa
Mann in Dingolfing an Haustür erschossen
Einsatzkräfte der Polizei stehen im Landkreis Dingolfing-Landau vor einem Wohngebäude auf der Straße. Ein 43 Jahre alter Mann ist nach Polizeiangaben beim Öffnen seiner Haustür von einem ...
Mann in Dingolfing an Haustür erschossen
Felix Kirberg/dpa
Dingolfing: Mann (43) an Haustür erschossen - Angehörige belästigt
Die Polizei fahndete mit einer Vielzahl an Streifenwagen sowie einem Hubschrauber nach dem Tatverdächtigen.
Mann in Dingolfing an Haustür erschossen
Felix Kirberg/dpa

In Niederbayern wird ein Mann an seiner Haustür erschossen – der Täter ist weiter auf der Flucht. Inmitten dieser schweren Zeit werden die Angehörigen das Ziel einer äußerst geschmacklosen Aktion.

Update vom 27.10.2026, 19.41 Uhr: Mann (43) an Haustür erschossen – Angehörige belästigt

Einen Tag nach der Gewalttat an einem 43 Jahre alten Mann im niederbayerischen Dingolfing haben zwei Trittbrettfahrer erneut einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei standen am Dienstagnachmittag (27. Oktober 2026) zwei Verdächtige mit einem Auto vor dem Tatort und äußerten sich gegenüber einem Angehörigen des Opfers derart, dass es als Drohung verstanden werden konnte. Es folgte eine Großfahndung.

Am Montag hatte eine noch unbekannte Person an dem Wohnhaus geklingelt und einen 43-Jährigen nach dem Öffnen der Tür niedergeschossen. Der Mann starb noch am Tatort. Der Täter konnte mit einem Fahrzeug entkommen.

Bluttat in Niederbayern – Polizei sucht weiter nach Täter

Nachdem die beiden Verdächtigen vor dem Haus erschienen waren, riefen die Angehörigen erneut die Polizei. "Da ein möglicher Zusammenhang mit der gestrigen Tat nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Streifen sowie einem Polizeihubschrauber in die Wege geleitet", teilten die Beamten mit.

Nach einer Stunde wurde der Wagen der Gesuchten entdeckt. Die Insassen, ein 18-Jähriger und ein 17 Jahre alter Jugendlicher, wurden dann zunächst in Gewahrsam genommen. Sie gaben an, dass sie ihr Auftreten gegenüber den Angehörigen des Opfers als "lustig" empfunden hätten.

Um den flüchtigen Tatverdächtigen vom Montag zu finden, hat die Kriminalpolizei Landshut eine Sonderkommission mit rund 30 Beamten und Beamtinnen eingerichtet. Viele Fragen in dem Fall bleiben weiterhin ungeklärt. Dem vorläufigen Obduktionsergebnis zufolge wurde der 43-Jährige von mindestens einem Projektil tödlich getroffen. Konkrete Hinweise auf den Angreifer und dessen Fluchtfahrzeug gibt es bislang nicht, sagte ein Polizeisprecher. Es soll sich um einen schwarzen Wagen mit getönten Scheiben handeln. Die Ermittler setzen auf die Mithilfe von Zeugen. Jeder, der am Montag zwischen 12.00 und 12.30 Uhr oder auch schon in den Tagen zuvor verdächtige Beobachtungen rund um das Wohnhaus des Opfers gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden.

Das Motiv und der genaue Tathergang sind der Polizei zufolge zunächst unklar. Vor dem Schuss soll es an der Tür noch ein kurzes Gespräch gegeben haben, nähere Angaben hierzu machte die Polizei nicht. Der Angreifer soll Hochdeutsch gesprochen, eine Kapuzenjacke und einen Oberlippenbart getragen haben. Nachdem die Angehörigen den Notruf gewählt hatten, suchte die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften nach dem Mann, stellte am Montagnachmittag die Suche jedoch ein. Bis in die Nacht zum Dienstag waren die Ermittler dann am Tatort im Einsatz.

Update vom 27.10.2026, 12.38 Uhr: Mann an Haustür erschossen – Täter noch unbekannt, Leiche obduziert

Nach dem tödlichen Angriff auf einen 43-Jährigen an einer Haustür in Dingolfing (Niederbayern) hat die Polizei noch keinen Verdächtigen ermitteln können. Die Kriminalpolizei sei bis in die Nacht am Tatort gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes liefen auf Hochtouren. Am Vormittag sollten Anwohner im Umfeld des Tatortes befragt werden, teilte die Polizei mit.

Unterdessen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis zu dem Getöteten vor. Demnach wurde der Mann von mindestens einem Projektil tödlich getroffen. Konkrete Hinweise auf den Angreifer und dessen Fluchtfahrzeug gebe es bislang nicht, sagte ein Polizeisprecher.

Ein Unbekannter hatte nach Angaben der Polizei den 43-Jährigen am Montag beim Öffnen der Haustür niedergeschossen. Das Opfer erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Der Unbekannte war danach in einem schwarzen Wagen geflüchtet. Die Polizei fahndete mit zahlreichen Einsatzkräften nach dem Flüchtigen, stellte am Montagnachmittag die Suche aber vorerst ein. 

Das Motiv und der Tathergang waren der Polizei zufolge zunächst unklar. Offen war auch, ob sich der Angreifer und das Opfer kannten. Den Ermittlungen zufolge hatte der mutmaßliche Täter um die Mittagszeit bei dem Ehepaar in Dingolfing an der Haustür geklingelt. Zunächst gab es demnach ein Gespräch an der Tür, dann schoss der Mann mindestens einmal auf den Ehemann.

Artikel von 26.10.2026: Unbekannter erschießt 43-Jährigen an Haustür in Dingolfing

Ein 43-jähriger Mann wurde am Montag (26. Oktober 2026) nach Angaben der Polizei in Dingolfing erschossen, als er seine Haustür öffnete. Der Täter entkam offenbar in einem dunklen Fahrzeug mit getönten Scheiben. Die Polizei hat eine umfangreiche Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen und einem Hubschrauber eingeleitet.

Ersten Erkenntnissen zufolge klingelte der Schütze an der Tür eines Ehepaars. Als der Mann die Tür öffnete, gab der Unbekannte mindestens einen Schuss ab, so die Polizei. Der Bewohner erlitt schwere Verletzungen und verstarb trotz Reanimationsversuchen noch am Tatort.

Täter auf der Flucht - Polizei warnt Bevölkerung

Derzeit laufen Maßnahmen zur Sicherung von Spuren und Beweismitteln. Zudem sollen mögliche Zeugen befragt werden. Informationen zu Motiv und Tathergang sind bislang nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt.

Da der Tatverdächtige weiterhin bewaffnet sein könnte, bittet die Polizei die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden und sich nicht in Gefahr zu bringen. Der Unbekannte soll Hochdeutsch gesprochen haben und trug eine dunkle Kapuzenjacke sowie einen Oberlippenbart.