Paukenschlag in Franken: Beliebte Therme schließt Thermalbereich, Sauna und mehr

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Fackelmann Therme Hersbruck schließt Thermalbereich, Sauna und mehr
Die Fackelmann Therme Hersbruck ist ein beliebtes Wellness-Ziel in Mittelfranken.
Fackelmann Therme Hersbruck
Fackelmann Therme
Fackelmann Therme Hersbruck schließt Thermenbereich – Stadt erklärt sich
Die Fackelmann Therme Hersbruck ist ein beliebtes Wellness-Ziel in Mittelfranken.
Fackelmann Therme Hersbruck schließt Thermenbereich – Stadt erklärt sich
Porta/Stadt Hersbruck

Hiobsbotschaft für Wellness-Liebhaber in Franken: Die Fackelmann Therme kürzt einen entscheidenden Teil ihres Angebots.

"Wir bieten Ihnen ein breites Erholungsprogramm für Groß und Klein. Egal ob schwitzen im Saunapark, relaxen im staatlich anerkannten Heilwasser, Schwimmen lernen in unseren Schwimmkursen oder feiern in unserer Fass-Sauna. Die Fackelmann Therme Hersbruck ist der richtige Ort für Ihre Auszeit", steht auf der Webseite der Fackemann Therme Hersbruck. Sie ist auch in unserem großen, fränkischen Thermen-Überblick zu finden. Doch ein gravierender Einschnitt steht bevor.

Wie die Stadt Hersbruck inFranken.de bestätigt, sollen der Thermalbereich, die Sauna und die Gastronomie bis spätestens Ende März 2027 geschlossen werden. Das Angebot sei nicht mehr zu leisten, so die Pressesprecherin.

Fackelmann Therme Hersbruck mit radikaler Kürzung – Stadt erklärt Entscheidung

Lediglich das Sportschwimmbecken soll vor allem wegen der Schulen, Vereine und Kurse und nach Möglichkeit auch für Sport- und Gesundheitsschwimmer weiterbetrieben werden. Ebenfalls bleibt das direkt nebenan liegende Strudelbad (Freibad) bestehen. "Der Verwaltungsrat der Therme hat sich nach der Prüfung verschiedener Alternativen einstimmig dafür ausgesprochen, die Therme in Teilbereichen zu schließen", heißt es in der Stellungnahme.

Der Stadtrat habe dieses Votum bestätigt. "Seit der Öffnung im Jahr 2004 musste die Stadt Hersbruck alljährlich einen mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag für den laufenden Betrieb zuschießen", so die Stadtsprecherin weiter. In den vergangenen zwei Jahren sei diese Summe deutlich gestiegen – dieses Jahr betrage das Minus voraussichtlich insgesamt 2,1 Millionen Euro. "Das ist für eine Stadt wie Hersbruck nicht mehr zu leisten und letztlich bei der Fülle ihrer Pflichtaufgaben auch nicht mehr verantwortbar. Dazu kommt laut Experteneinschätzung ein Investitionsstau von zehn Millionen Euro plus X."

Eine Entlastung werde künftig auch die geringere Mitarbeiterzahl darstellen. Demnach seien in der Therme 84 aktive Personen beschäftigt – von Minijobbern bis zu Vollzeitkräften. "Für den Betrieb des Strudelbads und des Sportbads werden wesentlich weniger Mitarbeiter benötigt. Wie viele genau, ist derzeit noch nicht zu sagen." Weitere Nachrichten aus Nürnberg und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.