Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind zur Schlosserei der Bamberger Stadtwerke ausgerückt. Ein Mann musste medizinisch betreut werden.
Die Feuerwehr Bamberg wurde am Dienstag gegen 14 Uhr über eine Rauchentwicklung am Margaretendamm informiert. Mit drei Einheiten und dem Einsatzführungsdienst rückten die Rettungskräfte an. In der Schlosserei der Stadtwerke hatte die Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst. Brandquelle war ein Lüftungsapparat, wie der Feuerwehrsprecher inFranken.de erklärt. Die Nachrichtenagentur News5 spricht von der Lüftungsanlage eines Schweißgeräts.
Ein Trupp löschte unter Atemschutz den Brand. Ein Stadtwerke-Mitarbeiter musste vom Rettungsdienst betreut werden. Es ist jedoch nicht klar, ob eine Verletzung vorlag. Laut dem Sprecher bestand keine Gefahr für andere Personen.
Der Schaden begrenzt sich auf etwa vier Quadratmeter. "Weitere Gegenstände oder Inventar wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen", teilte die Feuerwehr in einem abschließenden Bericht mit. Das Gebäude und die Schlosserei sind intakt geblieben. Zeitgleich kontrollierten die Einsatzkräfte die angrenzenden Bereiche auf mögliche Personen sowie eine Ausbreitung des Rauchs. Da sich Rauch in mehreren Zwischendecken angesammelt hatte und dort Melder auslöste, wurden die betroffenen Gebäudeteile anschließend belüftet. Die Schlosserei ist jedoch wegen der Schadstoffbelastung vorübergehend geschlossen.
Die Feuerwehr übergab sie am Ende dem Chef und dem Brandschutzbeauftragten. Nachdem zudem die Brandmeldeanlage wieder scharfgeschaltet wurde, rückte die Feuerwehr nach knapp einer Stunde wieder ab. Parallel zum Einsatz hatten weitere alarmierte Kräfte die Gebietsabsicherung übernommen. Es waren insgesamt rund 50 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr vor Ort. Weitere Nachrichten aus Bamberg und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.