Es sind nicht Nudeln: Dieses Lebensmittel wurde 2025 am häufigsten gekauft

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Dieses Lebensmittel wurde 2025 am häufigsten gekauft - nicht Nudeln
Welches Lebensmittel wurden 2025 häufig gekauft?
Dieses Lebensmittel wurde 2025 am häufigsten gekauft - nicht Nudeln
KI-generiertes Symbolbild/Gemini

Was landet bei den Deutschen häufig im Einkaufswagen? Dieser Frage ist die Supermarkt-App Flink nachgegangen - mit überraschenden Ergebnissen.

Der schnelle Gang zum Supermarkt wird zunehmend durch digitale Bestellungen ersetzt, die sich über mehrere Stunden erstrecken. Laut einer Analyse von Bestelldaten des Lieferdienstes Flink zeigt sich ein deutlicher Wandel im Einkaufsverhalten der Deutschen. Der Dienst hat ausgewertet, was am häufigsten gekauft wird. 

Die Auswertung zeige, dass Bananen (fünf Stück) meist das erste gewählte Produkt im Warenkorb sind, allerdings nicht das am häufigsten gekaufte. Dahinter folgen die sogenannte "Rettertüte" und Cherrytomaten (250g). Auch Gemüse-Maultaschen gehören zu den beliebtesten Einstiegskäufen. Ein durchschnittlicher Warenkorb umfasst laut Flink 17 Artikel und kostet rund 45 Euro. Samstags wachse der Warenkorb auf über 18 Produkte an, heißt es. 

Flink-Analyse: Zu diesem Zeitpunkt kaufen die meisten Menschen Lebensmittel ein 

Das meistgekaufte Produkt im Jahr 2025 sind Cherrytomaten (250g), während "Eier" der meistgesuchte Begriff in der App ist. "Ob Frühstück, Mittagessen oder Kuchen backen – Eier gehören zu den absoluten Basics im deutschen Alltag", erklärt Lucas Rietz, Managing Director bei Flink Deutschland. Die Daten zeigen zwei verschiedene Herangehensweisen: Rund 35 Prozent der Nutzer tippen demnach gezielt Suchbegriffe ein, während die übrigen durch Kategorien navigieren.

Vom ersten Produkt bis zur Bestellung seien im Durchschnitt 27 Klicks nötig. "Das zeigt, wie unterschiedlich Menschen ihren Einkauf angehen: Die einen wissen genau, was sie wollen, die anderen entdecken beim Stöbern", so Rietz. Der Einkauf erstrecke sich häufig über einen längeren Zeitraum. "Einkaufen bei Flink läuft heute anders: Viele erledigen ihren Einkauf nebenbei – die App wird geöffnet, zwischendurch geschlossen und später wieder genutzt, während andere Dinge im Alltag passieren", sagt Lucas Rietz. 

Die Zeitspanne zwischen dem Öffnen der App und dem abgeschlossenen Einkauf liegt demzufolge im Durchschnitt bei rund 60 Minuten. Dabei gibt es deutliche Unterschiede je nach Tageszeit: Morgens zwischen 7 und 9 Uhr ist der Einkauf nach etwa 25 Minuten abgeschlossen. Nach 22 Uhr verteile sich der Prozess über durchschnittlich 247 Minuten, da viele ihren Einkauf über den Abend strecken. Die aktivste Nutzungszeit liege zwischen 15 und 19 Uhr, mit einem Höhepunkt um 16 Uhr. Wegen der gestiegenen Lebensmittelpreise ist eine heftige Debatte um einen verbilligten "Deutschland-Korb" in Supermärkten entbrannt.

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