Wer vernünftig ist, bleibt dieses Jahr zu Hause und verzichtet auf ferne Reisen. Trotzdem ertappt man sich ja immer wieder dabei, wie man mit einem Abstecher gen Süden liebäugelt. Aber muss es denn wirklich immer in die Ferne gehen oder kann uns tatsächlich auch noch unser Franken überraschen? Wartet nicht vielleicht hier auch noch das eine oder andere Abenteuer auf uns? Wir haben die Wanderschuhe geschnürt und waren auf Expedition unterwegs in der Heimat. 

Wohin soll's gehen bei dem Ausflug in Franken?

Bei der Entscheidung, wohin es gehen soll, hat uns der VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) weiter geholfen. Im September und Oktober läuft nämlich die Aktion VGN Bahnsommer, für die der VGN eigens vier Gewinnspieltouren entworfen hat. Wer nicht auf die Verlosung des Gewinnspiels warten möchte – so wie wir – kann die Touren aber auch auf eigene Faust unternehmen. Wir haben uns für den "Hohenzollern History Walk" im Landkreis Fürth entschieden.

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Welches Ticket ist am besten geeignet für einen Tagesausflug mit dem ÖPNV?

Unsere Wahl ist schnell auf das TagesTicket Plus gefallen. Für knappe 10 Euro pro Person konnten wir damit den ganzen Samstag bequem unterwegs sein und so viel fahren, wie wir wollten. Auch die Mitnahme von Fahrrädern und der Sonntag wäre inklusive gewesen. Das ideale Ticket für einen Ausflug. Das TagesTicket Plus haben wir einfach in der App des VGN gekauft. 

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Unterwegs auf den Spuren der Hohenzollern

Alle Freizeit-Tipps des VGN sind nicht nur auf der Website zu finden sondern auch als fertige Tour in der komoot App. Die App ist ein Muss für alle Outdoor-Fans, denn in dieser kann man direkt navigieren und bekommt noch dazu interessante Tipps von anderen Usern für die Tour angezeigt. Da die Gewinnspieltouren auch Teil der komoot Challenge des diesjährigen Bahnsommers sind, unbedingt den VGN als Mitwanderer taggen!

Von Kirchen über Burgen bis hin zum lang ersehnten Radler

Die Anreise zum Roßtal/Wegbrücke hat von Bamberg aus reibungslos geklappt. Mit der S-Bahn kommt man in nur knapp 40 Minuten nach Nürnberg und von dort aus in nur 20 Minuten nach Roßtal. Der Besuch in der St. Laurentius Kirche im Ort war direkt die erste interessante Attraktion auf der Route. Danach ging es weiter Richtung Ammerndorf und zum Ziel Cadolzburg. Für die Strecke waren wir rund vier Stunden unterwegs. In Cadolzburg haben wir uns dann aber ausgiebig Zeit gelassen; haben den "Bleistift" erklommen und uns genau in der alten Burgruine umgeschaut. Mit der App "ErlebnisRadweg Hohenzollern" kann man hier die Geschichte per Augmented Reality hautnah erleben.

Nach so viel Kultur und Lauferei war natürlich ein kaltes Radler in einer der Wirtschaften in Cadolzburg längst überfällig. Mit neuer Kraft haben wir dann noch einen Abstecher in das benachbarte Gonnersdorf unternommen, bevor wir von Cadolzburg aus mit der Regionalbahn wieder die Heimreise angetreten haben. 

Die Highlights bei unserem Ausflug in Franken

Die 143 Stufen hinauf zum "Bleistift", also dem Aussichtsturm am Marktplatz in Cadolzburg, waren definitiv schweißtreibend - aber auch jeden Tropfen wert. Gerade jetzt im Spätsommer hat man von dort oben einen wunderschönen Ausblick über die Felder und den kleinen Ort.

Auch der Abstecher nach Gonnersdorf hat uns nochmal überrascht. Martin Stiegler betreibt hier nämlich eine Nuss-Manufaktur. Bei "Franken GeNuss" gibt es also alles rund um Haselnüsse. Der Hofladen hat leider bis zur Ernte im September geschlossen, aber die Automaten haben 24/7 geöffnet und sind immer mit den verschiedensten Leckereien gefüllt. Nachdem wir uns ein Glas der Nuss-Nougat Creme aus dem Automaten gezogen - und natürlich sofort ungeduldig probiert haben - haben wir unser letztes Kleingeld zusammengekratzt und noch zwei weitere Gläser mitgenommen. Irre lecker, und Nuss-Nougat Creme aus Franken ist doch mal wirklich etwas Besonderes?!

Unser Fazit

Für uns hat sich der Trip absolut gelohnt und hat uns ins Bewusstsein gerufen, wie schön wir es eigentlich hier auch in der Region haben. Klar, andere Länder und zum Beispiel das Meer werden immer ihren Reiz behalten. Die Mischung macht's! Auch das Reisen mit dem ÖPNV war überraschend angenehm und hat total entschleunigt. Morgens kann man entspannt im Zug noch frühstücken und abends auf der Heimfahrt in den Sitz sinken und den Tag ausklingen lassen. Durch die verschiedenen Apps war der Organisationsaufwand für den Tag extrem gering. Aufwendiges Planen fällt so also auch weg. Alles in Allem war der Tag aufregend und doch entspannt – perfekt! Also Wanderschuhe an und los geht's!
 
Der VGN Bahnsommer läuft noch bis Ende Oktober. Schnell am Gewinnspiel teilnehmen oder mit der komoot Challenge starten!