Laden...
Franken
Gesundheit

Honig gegen Erkältungen: Besser als Antibiotika?

Honig ist eine echte Wunderwaffe gegen kleinere körperliche Beschwerden. Wissenschaftler fanden jetzt in einer groß angelegten Meta-Studie heraus, dass Honig bei Erkältung und Husten wirksamer ist, als Antibiotika. Zudem hat er keine schädlichen Nebenwirkungen.
 

Honig gilt schon seit Ewigkeiten als effektives Heilmittel bei allerlei Beschwerden. Ob als Mittel bei Wunden auf der Haut oder oral eingenommen - bei vielen körperlichen Gebrechen verschafft Honig* Linderung.

Forscher der University of Oxford kamen jetzt zu dem Ergebnis, dass Honig bei Erkältungen und Husten sehr viel wirksamer ist als Antibiotika. Dazu verglichen sie mehrere Studien, die bereits zur Wirkung von Honig und Antibiotika bei Husten und Erkältung durchgeführt wurden. 

Honig hilft besser als Antibiotika bei Erkältungen

Wie die Wissenschaftler der University of Oxford in einer Meta-Studie herausfanden, zeigt sich Honig effektiver bei Erkältung und Husten als Antibiotika. Dabei lindert der Honig die Symptome deutlich und sorgt für einen kürzeren Krankheitsverlauf. 

Honig hilft bei Husten und Erkältungen

Honig wirkt sich vor allem auf Erkrankung der oberen Atemwege positiver aus als Antibiotika. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der University of Oxford in einer Meta-Studie. Die Forscher fanden heraus, dass die Gabe von Honig sowohl die Häufigkeit des Hustens als auch die Schwere des Hustens bei einer Erkrankung der oberen Atemwege deutlich verringert. Im Vergleich zu Antibiotika erwies sich der Honig als deutlich wirksamer. Das liegt auch daran, dass Erkältungen und Husten nicht immer von Bakterien ausgelöst werden, gegen die Antibiotika eingesetzt werden. Sie können auch von Viren ausgelöst werden. 

In der Analyse der University of Oxford verglichen die Wissenschaftler insgesamt 14 Studien miteinander, an denen 1.400 Probanden teilnahmen. Die Ergebnisse wurden am 20. August 2020 in der Fachzeitschrift "BMJ Evidence-Based Medicine" veröffentlicht. Neben der Wirkung von Honig* und Antibiotika wurden auch der Effekt von Placebo-Medikamenten auf Erkrankungen der oberen Atemwege überprüft. 

Kein Honig für Babies unter einem Jahr

Honig erweist sich als äußerst effektiv bei Erkältungssymptomen wie Husten. Durch den Honig werden Schleim und Sekrete in den oberen Atemwegen verdünnt, was sowohl den Hustenreiz mindert als auch beim Abhusten des Schleims hilft. 

Honig* bietet sich also an, sollten Sie mal wieder unter einem unangenehmen Husten leiden. Sie sollten jedoch vermeiden, einem unter einem Jahr alten Baby Honig zu verabreichen. Denn Honig kann Bakterien enthalten, die das Baby nicht richtig verdauen kann, da die Darmflora noch nicht komplett entwickelt ist. So scheiden die Bakterien Giftstoffe im Körper des Kindes aus, wodurch es zu einem Säuglingsbotulismus kommen kann - eine lebensgefährliche Vergiftung.

Wirkt Honig antibakteriell?

Honig wird nachgesagt, antibakteriell zu wirken, doch was ist da dran? Für den Manuka-Honig ist diese Eigenschaft wissenschaftlich nachgewiesen. Das im Manuka-Honig* enthaltene Methylglyoxal wird für die antibakterielle Funktion als hauptsächlich angesehen. Dieser Stoff kommt in dieser Honig-Art zahlreicher vor, als in anderen Honig-Sorten. In Studien konnten mit Manuka-Honig sogar multi-resistente Keime abgetötet werden. 

Neben Methylglyoxal sehen Wissenschaftler auch den hohen Zuckergehalt als ursächlich für die antibakterielle Funktion von Honig an. Denn so soll der Honig imstande sein, den Bakterien im Körper Wasser zu entziehen.

Antibakteriellen Manuka-Honig finden Sie auf Amazon

Honig schützt außerdem Herz und Hirn

Honig kann noch mehr, als nur Erkältungen und Husten lindern. Auch wenn noch keine fundierten Studien dazu vorliegen, vermuten Fachleute, dass Honig vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen kann. Auch das Krebs-Risiko soll gesenkt werden können. Die Ursache dafür soll in den im Honig reichlich enthaltenen Antioxidantien stecken. 

Diese erweisen sich als hilfreich bei der Senkung eines hohen Blutdrucks. Außerdem wird einer Arterien-Verengung vorgebeugt, wodurch das Blut besser durch den Körper fließen kann. Zudem sollen die Antioxidantien die Bildung von Blutgerinnseln verhindern, was in einen Schlaganfall oder in einen Herzinfarkt münden kann. 

Antibiotikaresistenzen sind gefährlich für uns alle

Die Gefahr von Antibiotika sind ganz klar die Nebeneffekte. Wenn zu häufig Antibiotika angewendet werden, kann es zu einer Antibiotika-Resistenz kommen, warnt das Robert-Koch-Institut. Doch wie kommt es zu einer solchen Resistenz? Durch das Antibiotikum werden Bakterien im Körper abgetötet. Einigen resistenten Bakterien hat das Medikament jedoch nichts an und sie vermehren sich munter weiter. In erster Linie treten solche resistenten Bakterien in Krankenhäusern, aber auch in der Landwirtschaft auf, da Antibiotika dort häufig verwendet werden.

Problematisch ist, dass sich nun potentiell jeder mit diesen Bakterien anstecken kann und diese wesentlich schwieriger zu behandeln sind, als herkömmliche Bakterien - deshalb stellen Antibiotikaresistenzen auch eine solch große Gefahr dar. Besonders Immungeschwächte, alte Menschen und Kinder sind gefährdet. Es sollte unbedingt auf eine unnötige Gabe solcher Medikamente verzichtet werden. 

Wie finde ich heraus, woher der Honig stammt?

Das Herkunftsland des Honigs ist auf der Verpackung vermerkt, so die Verbraucherzentrale. Ist das Produkt ein Gemisch aus Honig* aus mehreren Ländern, ist auch das angegeben, allerdings nicht präzise. Die Bezeichnung lautet dann beispielsweise "Mischung von Honig aus EU-Ländern" oder "Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern".

Fazit

Wie Wissenschaftler der University of Oxford in einer Analyse mehrerer Studien herausfanden, ist Honig bei Husten und Erkältungen wirksamer als Antibiotika. Honig hilft nachweislich beim Abhusten des Schleims und mildert so sowohl die Frequenz als auch die Schwere des Hustens.

Verpasse nichts auf der neuen Facebook-Seite „Schon gewusst?“

 

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.