Fünf Tage bewusst auf Essen verzichten: Das klingt erstmal hart. Einfach so und ohne sich zu informieren, sollte man das auch nicht machen. Es gibt das sogenannte Heilfasten: Dabei hat der Nahrungsentzug durchaus positive Effekte auf den Körper. Währenddessen muss sich der Stoffwechsel stark anpassen.

Wenn dem Körper keine Nahrung mehr zugeführt wird, obwohl er danach verlangt, schaltet er in den Notbetrieb um. Er fürchtet um sein Überleben. Zuerst greift der Organismus auf seine Zuckerreserven zurück. Diese sind als Glykogen in der Leber abgespeichert. Doch nach 24 Stunden sind auch die aufgebraucht. Als nächstes folgt das Eiweiß. Es wird aus Muskeln und auch aus den Organen abgebaut. Dabei verlieren die Organe auch an Größe. Bei fünf Tagen ist der Verlust aber noch sehr gering. Ab Tag vier greift der Körper auf die Fettreserven zurück und man fängt an, unangenehm zu riechen. Denn beim Verbrennen von Fett entsteht Acetessigsäure. Die wird dann über Schweiß und Atemluft abtransportiert.

Nichts Essen: Es gibt positive und negative Effekte

Durch den Nahrungsentzug kommt es aber auch zu Nebenwirkungen. Darunter zum Beispiel Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Frieren, Wassereinlagerungen, Schlafveränderungen, Muskelkrämpfe, vorübergehende Sehstörungen und Störungen im Elektrolythaushalt

Außerdem schlägt das Herz langsamer und der Blutdruck sinkt. Schon nach einem kurzen Verzicht auf Nahrung beginnt das Gehirn mehr Serotonin herzustellen. Serotonin ist auch als Glückshormon bekannt. Nach ein paar Tagen Fasten bleibt Serotonin auch für längere Zeit im Blut und die gute Laune steigt.

Unter keinen Umständen sollte man einfach so mit dem Essen aufhören.  Wer heilfasten möchte, sollte sich davor möglichst gründlich informieren und eventuell auch einen Arzt hinzuziehen. Vor allem Schwangere und Stillende, Menschen mit Essstörungen oder seelischen Erkrankungen, mit Typ-1-Diabetes, Demenz oder einer Leber- und Nierenfunktionsschwäche sollten nicht fasten.

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