• So funktioniert der neue Trend
  • Rezept für die Diät-Limonade
  • Ernährung spielt dennoch eine wichtige Rolle
  • Wichtiges zum Glykämischen Index
  • Tipps für die Zeit danach

Wieder einmal gibt es einen neuen Trend aus Hollywood: Abnehmen durch Zitronen. Die Zitronendiät verspricht schnelles und stetiges Abnehmen innerhalb von einer Woche – und zwar mithilfe von Zitronenlimonade. Klingt eigentlich ziemlich lecker. Aber ist es wirklich so einfach oder gibt es doch einen Haken?

Wie funktioniert die Zitronendiät?

Bei dieser einwöchigen Diät geht es nicht nur ums Abnehmen – der Körper soll durch die in Zitronen enthaltenen Antioxidantien auch entgiftet werden. Schadstoffe im Körper werden durch deren Vitamin C neutralisiert. Damit diese auch gut ausgespült werden können, sollte außerdem viel Wasser getrunken werden.

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Positiver Nebeneffekt: Durch den Vitamin-C-Booster wird das Immunsystem gestärkt und das Hautbild verbessert. Durch die Zitronen wird nämlich die Kollagen-Produktion angeregt, die wiederum die Haut elastisch macht und gleichzeitig straffer erscheinen lässt.

Inzwischen haben sich mehrere Varianten der Zitronendiät etabliert. In der klassischen Variante soll nur der Saft von drei bis acht Zitronen – verdünnt mit Wasser, Ahornsirup und Cayennepfeffer – getrunken und auf jegliche feste Nahrung verzichtet werden. Durch diesen knallharten Verzicht soll eine Gewichtsabnahme bis zu 10 Kilo pro Woche möglich sein. Wem diese Variante zu streng ist, der kann neben dem Zitronensaft auch gesunde Nahrungsmittel zu sich nehmen. Der Saft dient dabei zur Unterstützung der Fettverbrennung sowie als Appetitzügler. Obendrein schützt er den Körper sogar vor einer Übersäuerung.

Rezept und Ernährungsplan

Hauptbestandteil sind eben Zitronen – oder genauer gesagt deren Saft. Dieser wird mindestens zweimal pro Tag als Limonade gemeinsam mit Wasser getrunken – ein Glas direkt nach dem Aufstehen und ein Glas zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Im Idealfall werden sechs Gläser über den Tag verteilt konsumiert. Das Rezept dafür ist wenig zeitaufwändig:

Wer sich eine Woche lang nicht nur von Zitronensaft ernähren will oder kann, sollte sich dennoch zügeln. Empfohlen werden fünf leichte Mahlzeiten pro Tag wie Salat, gegarter Fisch und viel frisches Obst und Gemüse. Auch Nüsse sind ein toller Snack für zwischendurch. Zitronensaft und geriebene Zitronenschale eignen sich übrigens ganz toll zum Würzen von Gerichten. Aber Vorsicht, die Zitronenschale sollte unbedingt von einer unbehandelten Zitrone stammen.

Welche Rolle der Glykämische Index spielt

Der Glykämische Index, auch kurz GI oder Glyx-Index genannt, beschreibt, wie schnell oder langsam ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Wer sich viel mit Ernährung beschäftigt, hat davon sicher schon gehört.

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Kohlenhydrate mit einem niedrigen GI wie beispielsweise Obst und Gemüse lassen den Blutzucker langsam ansteigen. Weißbrot oder Kartoffeln haben einen hohen GI, wodurch der Blutzucker entsprechend schnell ansteigt – aber auch schnell wieder abstürzt. Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index werden deshalb schlechter bewertet als die mit einem niedrigen. Kohlenhydrate sind also nicht gleich Kohlenhydrate.

Aber was haben nun Zitronen damit zu tun? Sie zählen zu den basischen Lebensmitteln und haben mit 15 einen sehr niedrigen Glyx-Index, die den Blutzucker stabil halten und eben nicht schnell ansteigen lassen. Deshalb stehen bei der Limo-Diät auch nur niedrig-glykämische Nahrungsmittel wie Fisch und Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan.

Die Zeit danach

Wer die Diätwoche erfolgreich hinter sich gebracht hat, sollte nun einen Gewichtsverlust bemerken. Um dem Jo-Jo-Effekt zu trotzen, sollte der Körper jedoch erst langsam wieder an normale Nahrung gewöhnt werden.

Fast Food und kohlenhydratreiche sowie kalorienhaltige Lebensmittel sind allerdings nach wie vor tabu. In der heutigen Zeit mit entsprechenden Läden an jeder Ecke ist der Verzicht schwierig, aber für deinen Körper auf jeden Fall die gesündere Variante.

Wichtig ist jetzt, sich auch weiterhin möglichst frisch und gesund zu ernähren, um den Heißhunger im Zaum zu halten. Sport kann gegen Gelüste auf Süßigkeiten und ungesunde Lebensmittel helfen. Nebenbei kurbelt er auch den Stoffwechsel sowie die Verdauung an und du fühlst dich langfristig fit.

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