Würzburger Trinkwasser-Versorger ruft zum Wassersparen auf - Tipps für Verbraucher

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Die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) warnt vor zunehmender Wasserknappheit. Bürger sollen besonders im Sommer ihren Wasserverbrauch reduzieren.

Steigen draußen die Temperaturen und ist keine Abkühlung in Sicht, möchte man sich am liebsten den ganzen Tag kalt duschen oder im Pool aufhalten. Doch gerade die Hitze führt bereits vereinzelt zu Problemen in der Wasserversorgung, die sich künftig weiter verschärfen dürften. Die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) appelliert daher an die Bevölkerung, insbesondere in den heißen Sommermonaten den eigenen Wasserverbrauch zu beobachten und auf sparsamen Verbrauch zu achten.

In den trockenen Gebieten rund um Würzburg, Schweinfurt und Kitzingen fallen deutlich weniger Niederschläge als in anderen Regionen Bayerns. Zugleich führen Klimawandel und Bevölkerungswachstum zu einem steigenden Wasserverbrauch, besonders, wenn es im Sommer dauerhaft sehr heiß ist. In den vergangenen Jahren ist der Bedarf stark gestiegen; gleichzeitig hat sich durch lange Trockenperioden das Risiko mangelnder Grundwasserneubildung erhöht. Im vergangenen Jahr wurde am 2. Juli der bis dato höchste Wasserverbrauch in der Region gemessen. An diesem Tag haben die Würzburgerinnen und Würzburger 45.000 Kubikmeter Trinkwasser verbraucht - die höchste Tagesabgabe seit mindestens 20 Jahren.

Die Verbräuche der letzten Tage liegen bereits über dem Vergleichszeitraum des letzten Jahres. "Solche Spitzen sind beherrschbar, aber auch nur dann, wenn alle Anlagen in Betrieb sind und das Dargebot, also die verfügbare Wassermenge, noch ausreichend vorhanden ist", so Armin Lewetz, Geschäftsführer der TWV. "Innerhalb der letzten 15 Jahre hat sich das Trinkwasser-Dargebot in Würzburg allerdings um mehr als zehn Prozent verringert und der Trend setzt sich fort."

Die TWV empfiehlt auch zum alljährlichen Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni, den eigenen Wasserverbrauch zu beobachten und nach Möglichkeit Wasser zu sparen. Dafür können kleine Änderungen schon eine große Auswirkung haben, so zum Beispiel:

  • eine Dusche nehmen, statt eine Badewanne einzulassen
  • den Garten mit Regenwasser statt mit Trinkwasser bewässern
  • Swimming-Pools nur in Ausnahmefällen auffüllen
  • Wasch- und Spülmaschine immer ganz gefüllt laufen lassen
  • auf Effizienz der Haushaltsgeräte achten
  • auf Autowaschen verzichten

Wer sich über das Würzburger Trinkwasser informieren möchte, kann das auf den Seiten der WVV unter www.wvv.de/trinkwasser tun. Der Tag der Daseinsvorsorge ist ein jährlicher Aktionstag am 23. Juni in Deutschland. Er rückt die Leistungen der öffentlichen Grundversorgung in den Fokus. Die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) ist eine Tochtergesellschaft der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV).

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Hendrik Schmidt/dpa