Brandgefahr gebannt: Ungewöhnliche Aktion zweier Jugendfeuerwehrler rettet Wohnhaus

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Dank des beherzten Eingreifens zweier Mitglieder der Jugendfeuerwehr konnte ein Wohnhausbrand in Unterfranken verhindert werden. Die Jugendlichen hielten die Stellung, bis erwachsenen Kameraden kamen.

Flammen an einem Gartenzaun und einem angrenzenden Baumhaus bemerkten Mitglieder einer Jugendfeuerwehr im Landkreis Miltenberg. Die unsachgemäße Verwendung eines Bunsenbrenners hatte allem Anschein nach das Feuer ausgelöst.

Laut Polizeibericht ereignete sich der Vorfall am Samstag (5. September 2026) gegen 18 Uhr. Der Gartenzaun und das Baumhaus seien in Brand geraten, nachdem eine 28-jährige Frau mittels Bunsenbrenner Unkraut entfernt hatte. Nach der Alarmierung traf die Feuerwehr vor Ort auch zwei Jugendfeuerwehrleute an.

Jugendfeuerwehrler verhindern Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus

Die Jugendlichen (14 und 15 Jahre alt) waren laut Polizeibericht zufällig anwesend und schritten noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr ein. Mittels Gartenschlauch und Feuerlöscher hätten sie versucht, den Brand einzudämmen.

Die Polizei geht davon aus, dass durch den beherzten Einsatz der Nachwuchskräfte verhindert wurde, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus übersprangen. Gegen die mutmaßliche Verursacherin des Brandes laufen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung.

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Vorschaubild: © Symbolfoto: Ronald Rinklef