Die Generalprobe für die in zwei Wochen steigende PTO-Weltmeisterschaft der Triathleten sollte für Andreas Dreitz an diesem Sonntag in Texas steigen. Am Donnerstag erreichte den 31-jährigen Profi aus Michelau (Lkr. Lichtenfels) und alle anderen Athleten die Nachricht, dass das Rennen aufgrund rasant gestiegener Corona-Fallzahlen in Texas ins nächste Jahr, auf den 11. April, verschoben wird.

Einige Athleten erreichte die Meldung auf der Anreise. Viele hatten Hotels und Unterkünfte gebucht, die nicht mehr zu stornieren waren. Der Ärger in der Triathlon-Szene ist groß.

Dreitz weilte gestern noch in Panama City Beach im Bundesstaat Florida, wo er vor zwei Wochen nach einem starken Rennen Platz 4 beim Ironman in Florida belegt und sich damit für die WM auf Hawaii 2021 qualifiziert hat. "Ich wäre am Freitag nach Texas geflogen. Ich bin gerade am umbuchen", meinte der Oberfranke auf Nachfrage. "So eine kurzfristige Absage ist ziemlich hart", kommentierte er die Nachricht des Veranstalters.

Das 70.3-Rennen im Vorort von Houston, in Galveston, über die Halbdistanz sollte als Vorbereitung auf die am 6. Dezember stattfindende PTO-Weltmeisterschaft über eine ähnlich lange Distanz dienen. Die Organisation der Profi-Triathleten hat dazu die Weltelite nach Daytona Beach in Florida eingeladen. Im dortigen Motodrom geht es um insgesamt 1,15 Millionen US-Dollar Preisgeld. Dem Sieger winken 100 000 US-Dollar.

Nun muss Dreitz seine Vorbereitung darauf ohne zusätzlichen Wettkampf bestreiten.us