Zu einer Bluttat kam es in den frühen Morgenstunden des Freitags in einem Mehrfamilienhaus. Ein 42-Jähriger hatte seinen 23-jährigen Bekannten durch einen Machetenhieb auf den Kopf schwer verletzt. Das Opfer ist nicht in Lebensgefahr.

Das Fachkommissariat der Kripo Coburg ist mit dem Fall betraut. Die Beamten ermitteln nicht wegen versuchter Tötung, wie die Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Bayreuth, Anne Höfer, relativierte, sondern lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung.

Etwa um 2 Uhr war der Tat nach Angaben der Polizei zunächst ein verbaler Streit zwischen dem 23-Jährigen und seiner ein Jahr jüngeren Freundin vorausgegangen. Als der Mann anschließend zu dem 42 Jahre alten Vater der 22-Jährigen in eine weitere Wohnung des Mehrfamilienhauses ging, kam es erneut zu einer heftigen Auseinandersetzung. In deren Verlauf griff der 42-Jährige zu einer Machete und schlug damit seinem Kontrahenten auf den Kopf.

Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Sein schwer verletztes Opfer wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der 42-Jährige muss sich nun strafrechtlich verantworten müssen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Coburg dauern an.