Bei herrlichem Sommerwetter begaben sich mehr als 20 Radsportler aus sieben Vereinen auf den abwechslungsreichen Kurs durch den fränkischen Jura. Auf dem nicht allzu schwierigen, leicht welligen Kurs bis Röhrig blieb das Fahrerfeld weitgehend zusammen. Obwohl nach Weismain stärker auf das Tempo gedrückt wurde und einige Fahrer abreißen lassen mussten, schlängelte sich doch noch eine große Fahrerschar durch das Kleinziegenfelder Tal, bis zur Weihersmühle, wo dann mit dem Arnsteiner Berg die schwierigste Prüfung auf die Sportler wartete. An dem langgezogenen Berg mit seinen Serpentinen splitterte das Fahrerfeld weit auseinander. Allerdings wurde hier schon deutlich, dass an diesem Tag wohl niemand dem Vorjahressieger Stefan Hofmann (RC Pfeil Hof) Paroli bieten konnte. Er fuhr hier schon einen Vorsprung gegenüber Christian Barthel vom RSC Falke Neustadt heraus, den er bis ins Ziel auf fast zwei Minuten ausbaute. Dahinter hatte sich eine starke Dreiergruppe mit Fahrern des RVC Stetten formiert, aus der sich gegen Schluss Michael Zahn absetzte und nach einer hervorragenden Leistung den dritten Platz erkämpfte.

Kurz darauf erspurtete Friedrich Schedel den vierten Rang, vor Christian Brozicek. Den Sprint der folgenden Fünfergruppe entschied Frank Procher (RC Herpersdorf), vor Thomas Wunder (Team Schulz), Thomas Forstner (Nepro Sport), Michael Weber (Kronach) und Stefan Porst (RC Pfeil Hof), für sich. Aber auch Michael Friedrich, Ursula Schedel und Christian Barth (alle RVC Stetten) schlugen sich achtbar und belegten gute Mittelplätze. Bemerkenswert war, dass die auswärtigen Fahrer alle mit dem Fahrrad angekommen waren und so schon vor dem Rennen bis zu 60 Kilometer - gleichsam als Aufwärmtraining - in den Beinen hatten.