Spätestens Ende April 2021 will der Tennisclub Michelau neben drei Sandplätzen auch über zwei ganzjährig bespielbare Allwetterplätze verfügen. Die Arbeiten für den Umbau der beiden Sandplätze 4 und 5 auf der Lorenz-Spitzenpfeil-Tennisanlage haben bereits begonnen.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Ein Unternehmen präsentierte eine Innovation, die die Michelauer Vereinsführung überzeugt hat. Der neue Belag besteht aus einer wasserdurchlässigen Schicht, vergleichbar mit einem Hartplatz. Er muss nicht bewässert werden, erspart also dem Verein die Kosten und senkt in heißen Sommern den Wasserverbrauch. "Nach Regenfällen ist der Platz wieder umgehend bespielbar" freut sich Christian Schütz, der Vorsitzende des Michelauer Tennisclubs.

Auch die aufwendige Frühjahrsinstandsetzung der Plätze entfällt, ebenso wie im Herbst das Abdecken der Sandplätze. Am wichtigsten ist jedoch, dass der muskel- und gelenkschonende Untergrund ganzjährig bespielbar ist. Für die über 150 Mitglieder des Michelauer Vereins, unter denen sich zahlreichen Medenspieler befinden, ein ganz wichtiger Vorteil.

Die grundlegende Pflege der beiden Allwetterplätze besteht darin, im Frühjahr eventuell vorhandenes Laub zu entfernen, den Belag aufzurauen und bei Bedarf etwas Tennismehl, ein Kautschukgranulat, nachzustreuen.

Die Kosten liegen für die beiden Plätze bei über 80 000 Euro. Dir Maßnahme wird mit Mitteln des bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration gefördert. An der Förderung beteiligen sich auch die Gemeinde Michelau und der Landkreis Lichtenfels. Dennoch bleibt für den Michelauer Tennisclub ein erheblicher Eigenanteil. "Das ist es uns wert", so der TCM-Vorsitzende Christian Schütz "denn damit ist der Verein für die Zukunft gut gerüstet." Und das betrifft nicht nur den Sportbetrieb im Winter.