Aufgrund der gestiegenen Gefährdungslage und den allgemeinen Empfehlungen von Behörden und Medizinern zum Umgang mit dem Coronavirus hat auch der Tierschutzverein Kulmbach & Umgebung reagiert und das Tierheim in Heinersreuth bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Besuche sind dadurch derzeit nicht möglich.

"Die Versorgung unserer Tiere bleibt selbstverständlich zu jeder Zeit sichergestellt", sagt Tierheimleiterin Carina Wittmann. Sie betont, die Schließung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme. "Es gibt keinen Infektions- oder aber Verdachtsfall bei uns. Es ist rein vorbeugend, um bei den Beschäftigten sowie den Besuchern das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren."

Carina Wittmann bittet um Verständnis und appelliert an die Bürger, diese Maßnahme zu respektieren. Das Team müsse die Versorgung der Tiere "auch im absoluten Krisenfall und einer sich weiter ausbreitenden Erkrankungswelle" gewährleisten können. Daher dürfe es zu keiner Ansteckung kommen, was zu Quarantänemaßnamen und im schlimmsten Fall zur kompletten Schließung der Einrichtung führen könnte.

Fundtieraufnahme gewährleistet

Die Aufnahme von Fundtieren und deren Versorgung aus dem Landkreis und der Stadt Kulmbach bleibe davon allerdings unberührt, so die Leiterin. Wer ein Fundtier abgeben möchte, soll sich daher bitte vorab telefonisch unter der Rufnummer 09221/91288 oder auf der Facebookseite des Tierheims melden. Das Team im Tierheim ist von 8 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar, in Notfällen über die Polizeidienststellen Kulmbach (09221/6090) und Stadtsteinach (09225/963000).

Interessenten für ein Tier können sich jederzeit via Facebook oder per E-Mail an den Tierschutzverein wenden.