Die Peestener Marienkirche war voll besetzt. Das alljährliche Neujahrskonzert der Sängergruppe "Die Edelweißer" lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher. Zu Gast waren wieder befreundete Ensembles, an erster Stelle der Musikverein Stadelhofen. Genau wie die "Edelweißer" wird auch das Orchester des Musikvereins Stadelhofen von Frank Macht geleitet - und das schon seit 13 Jahren.

Ein Konzert mit gemeinsamen Titeln hat es bislang noch nicht gegeben. Die Premiere ist geglückt. Musiker und Sänger haben mehrere Monate diese Stücke geprobt, so dass bei der Aufführung alles rund lief. Gemeinsam trugen beide Ensembles "Weihnacht aus den Bergen" vor. Auch das bekannte Dona nobis pacem - give us peace mit zwei Solotrompeterinnen wurde gespielt.


Noch ein bisschen Weihnachten

"Die Edelweißer" feiern jedes Jahr im Januar noch ein bisschen Weihnachten. Schließlich ist das offizielle Ende der Weihnachtszeit erst am 2. Februar zu Maria Lichtmess. So durften sich die Zuhörer über mehrere weihnachtliche Titel freuen. Auch die bewährte Freundschaft mit dem Posaunenchor Azendorf-Peesten unter der Leitung von Harald Neumann zeigte ihre Früchte. Die Bläser ergänzten das Programm der Edelweißer perfekt und brachten zum Beispiel die beiden Titel "Hoffnung" und "Best Memories" von Dieter Wendel auf die Bühne.


Bereicherung aus Hallstadt

Eine echte Bereicherung war zudem die Männerchorgemeinschaft "Liedertafel/Liederhort" Hallstadt. Die beiden Chöre hatten sich bei einem Konzert der Stadelhofener kennen gelernt. Aus einer daraus entstandenen Freundschaft ist nun auch eine musikalische Verbundenheit zwischen Hallstadtern und Peestenern gewachsen. Die Herren sangen insbesondere Lieder über den Glauben und den Frieden, etwa Beethovens "Hymne an die Nacht" und ein Ave Maria unter dem Titel "Die kleine Bergkirche".

Pfarrer Michael Müller konnte für die Kirchengemeinde eine Spende der Edelweißer in Empfang nehmen - den Erlös des Neujahrskonzerts 2015 in Höhe von 525 Euro. Der Betrag soll zumindest teilweise für die Jugendarbeit verwendet werden. Auch wurde kein Eintritt verlangt, sondern um freiwillige Spenden gebeten. Diese werden im nächsten Jahr übergeben.