Ausgerechnet die Musikmachende Kaffeemühle von Kasperles Großmutter hat der Räuber Hotzenplotz geraubt. Wie sich die Geschichte entwickelt, erzählte das Karfunkel-Theater in der Kulmbacher Dr.-Stammberger-Halle.


Nackte Füße, rote Nase

Doch der böse Räuber, ein echter Schauspieler mit riesigen nackten Füßen und einer rot geschminkten Nase, vor dem so mancher kleine Zuschauer sogar ein bisschen Furcht hatte, hat nicht mit der Schlauheit von Kasperle und Seppl gerechnet. Beide wurden mit Stabpuppen zum Leben erweckt und faszinierten die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute.
Denn Kasperle und Seppl hatten sich - wie in Otfried Preußlers Original - eine List ausgedacht, wie sie dem Räuber auf die Schliche kommen könnten: Die beiden ließen sich von dem geldgierigen Räuber eine Kiste mit der Aufschrift "Vorsicht: Gold!" rauben. Die Kinder in der Stammbergerhalle waren so begeistert, dass sie den Räuber anfeuerten, die Goldkiste zu nehmen. Denn die Kiste hatte ein kleines Loch - und sie war auch nicht mit Gold gefüllt, sondern mit Sand, der aus der Kiste herausrieselte und den beiden Verbrecherjägern den Weg zu Räuber Hotzenplotzs Unterschlupf zeigte.


Happy End

Natürlich schafften es Kasperle und Seppl, dem bösen Räuber die alte Kaffeemühle der Oma wieder abzujagen. Die kleinen Zuschauer waren begeistert. Denn so ein Happy End ist doch immer noch der schönste Schluss für die jungen Theaterbesucher.