Dekan Hans Hager ist in einem würdigen Rahmen verabschiedet worden. Regional bischöfin Dorothea Greiner lobte bei einem Festgottesdienst Hagers fröhliche und humorvolle Art. "Wo Glaube ist, da ist auch Lachen", sagte Greiner. Trotz aller schrecklicher Ereignisse, die sich überall auf der Welt vollziehen, könnten Christen doch mit Zuversicht in die Zukunft blicken, anstatt sich lähmen zu lassen.
Greiner gab einen Überblick über das Lebenswerk des scheidenden Dekans. Als gelernter Mechaniker und Bänker hätte er eigentlich die Kfz-Werkstatt seines Vaters übernehmen sollen - doch Hager hatte damals, mit 24 Jahren, seinen Glauben zum Beruf machen wollen. Über die so genannte Facharbeiterebene ist er, damals bereits verheiratet und mit kleinem Kind, zum Theologiestudium gekommen. "Zum damaligen Zeitpunkt war das eigentlich gar nicht mehr möglich", betonte Greiner. "Doch Hans Hager hat sich durchgesetzt.