Frank Stübinger von der Kulmbacher Kommunbräu ist ein leidenschaftlicher Koch, er komponiert sein Essen. "Oftmals sind es nur Spuren eines Gewürzes, die das ganze Gericht verändern", erklärt er und beschreibt, wie er im Gewürzsommelier-Kurs zum Beispiel gelernt hat, Aromen zu klassifizieren.

Die Geschmäcker selbst sind noch relativ einfach zu unterscheiden: Süß, sauer, bitter und so weiter. Die Aromen dagegen werden mit der Nase wahrgenommen und haben eine deutlich größere Palette. Vom leicht Schwefligen übers Zitronige bis zum Malzigen und Holzigen wird da genau differenziert. Von Molekülstrukturen und geschmacksbildenden Spektren erzählt Stübinger als wäre es das Einfachste der Welt, aber er winkt auch ab.