Viele Verkehrsteilnehmer, die auf der Nordumgehung in den vergangenen zwei Monaten Umleitungen in Kauf nehmen mussten oder an Baustellen-Ampeln ausgebremst wurden, werden aufatmen: Die Sanierung der Brücke über die Bundesstraße 289, die sich an der Ab- und Zufahrt zur Bundesstraße 85/Am Kreuzstein befindet, ist jetzt abgeschlossen. Am Freitagmorgen wurde der Verkehr wieder freigegeben - einige Tage früher als geplant.

Das Wetter hat mitgespielt

Beim Startschuss für die Großbaustelle Anfang August war man davon ausgegangen, dass die Maßnahme Mitte Oktober beendet werden kann. Dass die Brücke nun schon zu Monatsbeginn befahrbar ist, ist vor allem zwei Faktoren zu verdanken. "Das Wetter hat mitgespielt", stellt der Abteilungsleiter Brückenbau beim Staatlichen Bauamt in Bayreuth, Christoph Schultheiß, fest. Zudem seien die Übergangskonstruktionsteile aus Stahl rechtzeitig lieferbar gewesen. "Das ist in der heutigen Zeit nicht immer der Fall."

Schäden wurden behoben

Das Brückenbauwerk hatte Schäden besonders im Bereich der Fahrbahnübergänge und der Brückenkappen aufgewiesen. Um eine Gefährdung des Straßenverkehrs auszuschließen, sei die Maßnahme zwingend erforderlich gewesen, so das Staatliche Bauamt.

Im Zuge der Sanierung wurden die Fahrbahnübergänge erneuert und die Kappen einschließlich der Geländer und Schutzeinrichtungen beidseitig instandgesetzt. Die Kosten der Brückensanierung in Höhe von 205 000 Euro trägt der Bund. Mit der Durchführung der Instandsetzungsarbeiten wurde die Firma Züblin Bau GmbH aus Neudrossenfeld beauftragt.

Probleme beim Baustellen-Start

Vor allem an den Anfangstagen hatte die Baustelle teilweise für ein Verkehrschaos in der Theodor-Heuss-Allee und in der Vorwerkstraße gesorgt, weil sich der Verkehr an der Kreuzung gestaut hatte, die bei Burghaig über die Bundesstraße 289 führt. Über diese Kreuzung führte ein Umleitung. Durch eine Umstellung der Ampelphasen hatte das Staatlich Bauamt Bayreuth die Wartezeiten dann rasch minimiert.