Der Tag erinnert an den Bischof Nikolaus von Myra, einen der wichtigsten Heiligen der Ostkirche, der im 4. Jahrhundert nach Christus lebte und dem viele Wunder und Wohltaten zugeschrieben werden.
Weniger bekannt sind die vielen Namensvettern: Allein sechs Päpste hießen bislang "Nikolaus", dazu viele katholische Bischöfe oder Patriarchen der orthodoxen Kirche.
Berühmte "Nikoläuse" sind der Mathematiker und Astronom Nikolaus Kopernikus, der Dichter Nikolaus Lenau, Nicolaus Stanec (*1965), österreichischer Schach-Großmeister, oder Nikolai Walujew (*1973), ehemaliger Profiboxer und Weltmeister im Schwergewicht.
Der Name ist in vielen Sprachen geläufig: Niklaas sagt man in Belgien, Mikula in Kroatien. Die Koseformen Niels in Dänemark oder Kolja in Russland gehen ebenfalls auf "Nikolaus" zurück. In die Redaktion der Bayerischen Rundschau kommt der Nicolaus übrigens jeden Tag: Unser Chef Alexander Müller heißt mit zweitem Vornamen so.