Die Entscheidung fiel im nicht-öffentlichen Teil (und damit unter Ausschluss der Medien); aber Siegbert Reuther vom Ingenieurbüro NetConsulting aus Bad Staffelstein ließ in der öffentlichen Sitzung des Thurnauer Gemeinderats am Montagabend durchblicken, dass in Sachen Breitbandausbau die Telekom "das mit Abstand wirtschaftlichste Angebot" vorgelegt habe. Es habe noch ein zweiter Provider mitgeboten. Die Telekom kalkuliere mit einer Wirtschaftlichkeitslücke von 417 000 Euro. "Das liegt deutlich unter unserer Prognose", so Reuther. Für den Telekommunikationsriesen aus Bonn sei die Gemeinde "sehr attraktiv".
Auch die Entwicklung der Fördergelder habe sich für die Kommune sehr erfreulich entwickelt, sagte Reuther. "Die neue bayerische Breitbandrichtlinie sieht vor, dass sich der Fördersatz von 80 auf 90 Prozent erhöht.