Der Mann konnte den Wagen nie abholen, weil er das Geld gar nicht hatte. Das Autohaus blieb auf dem Fahrzeug sitzen. Der Angeklagte ("Den Termin habe ich total verpennt"), der von der Polizei vorgeführt werden musste, sagte, er sei bei der Bestellung des Fahrzeugs davon ausgegangen, dass er auch zahlen kann. Allerdings stellte sich während der Verhandlung heraus, dass der Mann nur eine Woche vor der Bestellung zur eidesstattlichen Versicherung aufgefordert worden war. Er hatte sich damals aber geweigert, eine Vermögensauskunft abzugeben.

Der 45-Jährige sprach von Schulden beim Finanzamt, von Kontakten zu einer Internetbank, von den Schwierigkeiten, als Selbstständiger einen Kredit zu bekommen, und von einem Bank-Irrtum.