1129 Stimmen konnte Hübner auf sich vereinen, 1115 sein Gegner Björn Sommerer von der Gruppierung "Für unsere Gemeinde" (FuG).

Es war ein Wechselbad der Gefühle für Harald Hübner, der Punkt 18 Uhr das Rathaus betrat, in Anzug und Krawatte von einer Familienfeier kam, das Jackett locker über der Schulter. Die Auszählung verfolgte er gebannt auf dem großen Monitor im Eingangsbereich des Rathauses.

Die beiden Kandidaten lagen stets Kopf an Kopf, einmal führte Hübner, dann wieder Sommerer. Die erste Meldung kam aus Pechgraben und deutete schon an, dass es spannend werden würde: 59 Wähler hatten ihr Kreuz bei Hübner gemacht, 56 bei Sommerer.

Um 18.20 Uhr war dann nur noch der alles entscheidende Briefwahlbezirk nicht ausgezählt. Bange Minuten, in denen es oft mucksmäuschenstill war.