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Warum es unter der Erdoberfläche in Küps heiß hergeht

Der Boden unter weiten Teilen Oberfrankens ist deutlich wärmer als andernorts. Forscher gehen diesem Phänomen nun auf den Grund.
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Vor einem Rüttelwagen: Wolfgang Bauer (rechts)  und Daniel Günther. Hinten der Messwagen. Foto: Sebastian Schanz
Vor einem Rüttelwagen: Wolfgang Bauer (rechts) und Daniel Günther. Hinten der Messwagen. Foto: Sebastian Schanz
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Noch bis Ende des Freitags (30. November 2018) erkunden Forscher den Untergrund unter Teilen des Küpser Gemeindegebiets. Das Ziel der Messungen, die unter anderem abseits der Ortschaften Hain und Weißenbrunn stattfanden: herauszufinden, weshalb die Erde in der Region zwischen Bamberg und Coburg etwa 15 Grad heißer ist als andernorts.

Bekannt ist diese Anomalie, wie das Phänomen wissenschaftlich heißt, schon seit den 70er Jahren - doch erst jetzt finden Untersuchungen statt. "Geothermie war damals kein Thema, da dachte man nur an Atomkraft, Kohle und Erdgas", sagt der Projektleiter Wolfgang Bauer vom Lehrstuhl für Geologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, die Anomalie die sich über eine Fläche von rund 4000 Quadratkilometern erstreckt, endlich einmal tiefergehend zu untersuchen und zu schauen, "ob man mit der Wärme etwas anfangen kann".

Welches Anwendungsgebiet sich Bauer vorstellen kann, in welchen anderen Orten Frankens gemessen wird und welche Gemeinsamkeit Fledermäuse und 16 Tonnen schwere Rüttelfahrzeuge haben, erfahren Sie hier in unserem Premiumbereich inFrankenPLUS (für Abonnenten kostenlos).

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