Wenn die Frage auf die Konjunktur im oberfränkischen und Kronacher Raum kommt, atmet IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner auf. "Die Stimmung ist wieder besser, gegenüber Februar hat sie sich aufgehellt", stellt sie mit Blick auf die IHK-Befragungen der Unternehmen fest.

Zum Jahresbeginn hatte sich noch die Furcht vor einem konjunkturellen Einbruch breit gemacht. Inzwischen ist die Zuversicht der heimischen Wirtschaft wieder spürbar gewachsen.

Mehrheit ist positiv gestimmt

"Der Konjunkturklima-Index ist um 15 Zähler gestiegen. Das ist ein gutes Signal", unterstreicht Hohenner den Aufwärtstrend. 54 Prozent der befragten Unternehmensvertreter im Kreis Kronach stuften die Perspektiven demnach als gut ein, nur noch sechs Prozent erwarten eine schlechte Entwicklung. Damit sei die negative Erwartungshaltung vom Winter glücklicherweise vom Tisch.

Diese Situation spiegelt sich auch in der Unternehmenspraxis wider, meint die IHK-Hauptgeschäftsführerin. Die heimische Wirtschaft sei nämlich weiterhin zu "kräftigen Investitionen" in der Region bereit. Ein Sorgenkind in der Region bleibt allerdings der Bereich der Automobilzulieferer. Zwar gibt es durchaus Signale von Firmen, sich an die schwierige Situation anpassen zu können, allerdings ist noch zu unklar, wohin die Reise für die gesamte Branche geht, wie IHK-Vizepräsident Hans Rebhan feststellt. "Bei den Exportierenden hat sich die Stimmung ein wenig eingetrübt", erklärt Gabriele Hohenner weiter, "aber die in Oberfranken befürchtete Konjunkturdelle ist nicht zu erkennen".

Was die beiden IHK-Vertreter zur Entwicklung in der Loewe-Krise und zu den Zielen der IHK-Arbeit zu erzählen hatten, lesen Sie bald hier bei inFrankenPLUS.