In Dörfles waren die örtliche und die Kronacher Feuerwehr mit rund 30 Personen im Einsatz.
Das Öl sei aus dem Tank eines Anwohners ins Erdreich und in den Fluss gelangt, bestätigt Ulli Gehring, Kommandant der Feuerwehr Dörfles. "Die Einsatzkräfte haben Ölsperren und -binder angebracht, die zweimal täglich gewechselt werden". Vereinzelt sei noch ein strenger Geruch wahrzunehmen, allerdings bestünde keine Gefahr für Tier und Umwelt, so Gehring weiter.

Heizöllagerraum wird überprüft

Auch in Kronach sei die Situation unter Kontrolle, versichert Umweltsachbearbeiter Reinhard Silz von der Polizei Kronach. Hier rückte die Feuerwehr mit 20 Helfern an.
"Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und der Errichtung der Ölsperre auf der Rodach konnten eine weitere Ausbreitung des Ölfilms und ein Schaden für die Umwelt verhindert werden", sagt Silz. Momentan werde der Heizöllagerraum noch von den Fachbehörden auf technische und bauliche Defekte überprüft.

Sowohl in Dörfles als auch in Kronach waren Beamte des Landratsamtes und des Wasserwirtschaftsamtes vor Ort. In enger Abstimmung mit den Behörden werde entschieden, wie lange die Sperren in beiden Gewässern bestehen bleiben.

Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen Gewässerverunreinigung. Laut Silz bestünde allerdings kein Zusammenhang. Wie viel Liter Öl ausgelaufen sind und wie hoch sich der Sachschaden beläuft, ist jedoch noch nicht bekannt.