An der Kronacher Hammermühle kommt es am Freitagabend zu einem besonderen Fußballspiel. Um 19 Uhr treten dort je eine Mannschaft der Kronacher Feuerwehr und der oberfränkischen Fans des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München gegeneinander an, um Gutes zu tun. Unterstützen wollen sie mit diesem Spiel die Kronacher Lebenshilfe, die gerade ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung baut und dafür auf Spenden angewiesen ist.

Der aus Kronach stammende Vorsitzende der Oberfrankenvereinigung, Frank Müller, hatte die Idee für dieses Benefizspiels. "Wir haben schon vor zwei Jahren mal ein ähnliches Spiel in Wallenfels abgehalten. Damals war die Begeisterung so groß, dass der Wunsch nach einer Wiederholung laut wurde."

Sofort begeistert

Dieser Wunsch geht nun am morgigen Freitag in Erfüllung. Gegner der Bayern-Fans aus der heimischen Region wird dann die Fußballmannschaft der Kronacher Feuerwehr sein, die in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen feiert. "Wir hatten Kontakt aufgenommen. Und die Feuerwehr war sofort begeistert von der Idee", erklärt Frank Müller.

Dass das Spiel auf dem Sportgelände des FC Kronach stattfindet, ist zwar logisch, aber weitem keine Selbstverständlichkeit. Dennoch musste keine große Überzeugungsarbeit geleistet werden, als beim Vorsitzenden des FC Kronach, Fred Sommer, angefragt wurde. "Er hatte sofort ein offenes Ohr", betont Müller, der gemeinsam mit den Bayern-Fans nicht zum ersten Mal eine gute Sache unterstützt.

Schon mehrfach hat sich die in der Fanclub-Vereinigung organisierte Gruppierung "Vereinigung hilft" für caritative Zwecke engagiert. Mehrere Tausend Euro wurden zusammengetragen, mit denen die Bayern-Fans diverse Einrichtungen unterstützt haben. Unter anderem wurden 3000 Euro an die Hochwasser-Opfer in Passau gespendet. Und diesmal soll der Kronacher Lebenshilfe unter die Arme gegriffen werden.

Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei, um freiwillige Spenden wird aber gebeten. Zudem findet eine attraktive Tombola sowie die Versteigerung eines original Bayern-Trikots mit den Unterschriften der Fußballer statt. Jetzt bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Zuschauer mit ihrem Kommen diese gute Sache mittragen.