Immer wieder tauchen Alina, Pauline und Lena ihre Spachteln in eine braune, zähflüssige Masse. Sie bestreichen damit ihre auf Holzplatten errichteten Miniatur-Lehmhütten, die sie am Vortag in runder Form aus Lehmbroten oder eckig in Ziegelbauweise selbst geformt hatten.

"In Afrika haben viele Menschen solche Lehmhäuser, weil es dort viel Lehm gibt. Außerdem ist es dann nicht so heiß in den Häusern, weil die dicken Lehmwände die Sonne nicht durchlassen", wissen die jungen Baumeisterinnen. Der Lehm werde oft mit klein geschnittenem Stroh gemischt, damit er besser zusammenhält.

Aus diesem Gemisch stellten die Menschen Lehmziegel her oder bauten direkt die Wände auf. Fenster gibt es nicht, lediglich offene Stellen in der Hauswand. Aber ein Dach brauchen die Häuser natürlich, um den Regen von den Lehmmauern abzuhalten.