Weinehrenpreis des Landkreises Kitzingen: Das ist das Sieger-Weingut

1 Min

Das Weingut Zang erhält den Weinehrenpreis für seine Scheurebe. Muschelkalkböden prägen den Charakter und Geschmack der Weine.

Eine besondere Auszeichnung für ein besonderes Familienweingut: Der Weinehrenpreis des Landkreises Kitzingen geht in diesem Jahr an das Weingut Johannes Zang in Sommerach. Ausgezeichnet wird die 2025er Scheurebe vom Muschelkalk, trocken, die bei der Fränkischen Wein- und Sektprämierung mit einer Goldmedaille prämiert wurde. Landrätin Tamara Bischof überreichte den Weinehrenpreis am Dienstag, 3. November, im Beisein von Barbara Becker, Präsidentin des Fränkischen Weinbauverbands und der Fränkischen Weinkönigin Angelina Seiler an die Winzerfamilie.

"Mit dem Weinehrenpreis würdigen wir nicht nur eine herausragende weinbauliche Leistung, sondern auch das Engagement einer Familie, die mit viel Fachwissen, Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein für den fränkischen Weinbau steht", betonte Landrätin Tamara Bischof. Das Weingut Zang zeige eindrucksvoll, wie sich langjährige Erfahrung und neue Impulse verbinden lassen. "Es ist schön zu sehen, wie die nächste Generation Verantwortung übernimmt und die Familientradition mit eigenen Ideen und fachlichem Können weiterführt."

Das Weingut Zang ist ein echter Familienbetrieb, in dem jeder seine Stärken einbringt: Winzermeister Otmar Zang verantwortet mit seiner langjährigen Erfahrung den Weinbau. Adelheid Zang kümmert sich um Kundenberatung, Verkauf und Organisation. Sohn Johannes ist als Weinbautechniker für den Keller verantwortlich. Nach seiner Ausbildung und Praktika unter anderem in der Pfalz, Südtirol und Neuseeland ist er inzwischen fest im Familienbetrieb tätig.

Barbara Becker, Präsidentin des fränkischen Weinbauverbandes, würdigte dieses Engagement: "Ich freue mich sehr, dass der Weinehrenpreis des Landkreis Kitzingen an Johannes Zang geht. Ich schätze seine internationale Erfahrung die er in jungen Jahren gesammelt hat. Man merkt seinen Weinen an, dass er sich auch mit internationalen Größen vergleicht."

Die Geschichte des Betriebes reicht weit zurück: Das heutige Weingutsgebäude wurde 1953 errichtet, seit 1975 widmet sich die Familie vollständig dem Weinbau. Heute bewirtschaftet das Weingut rund acht Hektar Rebfläche und produziert jährlich etwa 70.000 Flaschen. Die Weinberge liegen in den renommierten Weinlagen, wie Sommeracher Katzenkopf, Volkacher Ratsherr und Rimbacher Landsknecht. Die Muschelkalkböden prägen dabei den Charakter und Geschmack der Weine.

Neben den fränkischen Klassikern Silvaner und Bacchus gehören auch Riesling, Weißburgunder, Scheurebe, Spätburgunder und alkoholfreie Varianten zum Sortiment. Dass nun die Scheurebe des Weinguts goldprämiert wurde, unterstreicht die Vielfalt und das Potenzial der fränkischen Rebsorten.

"Unser oberstes Ziel ist es, jeden Tag unser Bestes zu geben und Weine zu erzeugen, die sowohl uns als auch unseren Kunden eine Freude auf dem Gaumen bereiten. Dafür arbeiten wir mit viel Leidenschaft und Überzeugung. Wenn diese Arbeit dann mit dem Weinehrenpreis des Landkreises Kitzingen gewürdigt wird, ist das eine ganz besondere Wertschätzung", freut sich die Familie Zang aus Sommerach.

Als Weinehrenpreis hat sich die Familie Zang ein Bild der Künstlerin Isolde Folger ausgesucht.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Benno Schwab