Es war ein Hilferuf: Der Kitzinger Tierschutzverein muss den Neubau des Tierheims stemmen und braucht dafür dringend Mitstreiter. Wie fielen die Reaktionen aus?
Gerd Menche, Chef des Kitzinger Tierschutzvereins, schlug kürzlich öffentlich Alarm. In der Vorstandschaft können viele Posten nicht richtig besetzt werden. Zudem werden für den anstehenden Neubau des Tierheims im Kitzinger Technologiepark conneKT bei Hoheim händeringend Mitstreiter gesucht, die während der Bauphase den Tierfreunden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wie geht es jetzt weiter?
Frage: Der Tierschutzverein ist personell am Ende - das war jüngst der Hilferuf in dieser Zeitung. Wie waren die Reaktionen?Gerd Menche: Mit einem Wort: dürftig.
Gab es konkrete Hilfsangebote?Menche: Ja, qualitativ sehr gute sogar. Aber einfach zu wenige.
Wie enttäuscht sind Sie darüber?Menche: Das ist eine Erfahrung, die auch andere Vereine machen. Es wird immer schwieriger, Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen. Die beruflichen Anforderungen wachsen stetig.
Ihre Gemütsverfassung auf einer Schulnotenskala?Menche: Befriedigend bis ausreichend.
Wie könnte es jetzt aus Ihrer Sicht weitergehen?Menche: Es wird so weitergehen, wie wir es bereits mit einigem Erfolg begonnen haben: Wir sprechen Menschen im weiten persönlichen Umfeld auf ihre Bereitschaft zur Mitarbeit direkt an.
Wie lange halten Sie persönlich noch durch?
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Menche: Ich werde den Verein nicht im Stich lassen.